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Setzen Sie sich zusammen mit Greenpeace für eine sichere Zukunft ein. Und erheben Sie als Bewohnerin oder Bewohner einer umliegenden Gemeinde Einsprache gegen die Neubaupläne für Mühleberg-2, Beznau-3 oder Gösgen-2! Greenpeace hilft Ihnen dabei!
Die Atomlobby will gleich drei neue Atomkraftwerke in der Schweiz bauen. Dies obschon Fragen zu Sicherheit, Endlagerproblematik usw. noch immer nicht geklärt sind. Das Gesuch für Gösgen-2 wurde von Atel bereits im Juni 2008 eingereicht. Die Gesuche für eine Rahmenbewilligung für Mühleberg-2 (BKW) und für Beznau-3 (Axpo) werden noch diesen Herbst erwartet.
Für die Schweiz und insbesondere für die Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Gemeinden bedeuten die Neubaupläne, dass sie ein weiteres halbes Jahrhundert atomaren Risiken und Gefahren ausgesetzt werden. Das müssen Sie nicht akzeptieren!
In unserer Gesetzgebung ist zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger das Rechtsmittel der Einsprache verankert. Machen Sie davon Gebrauch, wenn Sie in der Nähe eines der geplanten AKWs wohnen – wir von Greenpeace helfen Ihnen gerne dabei!
Wie hilft Greenpeace weiter?
Greenpeace hat Erfahrung in Rechtsangelegenheiten und gute Kontakte zu Anwälten und kritischen Atomfachleuten, welche sich im Bereich des Atomrechts und der Gefahren der Atomtechnik bestens auskennen.
Was muss ich tun, wenn ich von meinem Recht Gebrauch machen will?
Kontaktieren Sie uns. Füllen Sie untenstehendes Formular aus und mailen Sie uns dieses zu. Eine Fachperson von Greenpeace oder eine Juristin / Jurist wird Sie zu einem späteren Zeitpunkt für ein Gespräch kontaktieren.
Wer ist einspracheberechtigt?
Wenn Sie weniger als 20 Kilometer vom Standort des geplanten Kernkraftwerkes entfernt leben, sind Sie einspracheberechtigt!
Ab welchem Zeitpunkt kann ich Einsprache erheben?
Einsprache erheben können Sie erst während der dreimonatigen Einsprachefrist, die voraussichtlich gegen Ende 2009 oder im Verlauf 2010 läuft. Doch wir wollen die Zeit bis dahin nutzen, um die Einsprachen gut vorzubereiten.
Kostet das etwas?
Nein, in einem ersten Schritt geht es ausschliesslich um Kontaktaufnahme und Beratung. Und das kostet Sie nichts und bindet Sie auch rechtlich in keiner Weise.
Werden meine Daten vertraulich behandelt?
Ja, unbedingt. Sie bestimmen vollkommen frei, wie eng und wie verbindlich Sie sich gemeinsam mit Greenpeace und den Rechtsanwälten rechtlich und politisch gegen die AKW-Neubaupläne zur Wehr setzen möchten.
Wieso erhebt Greenpeace keine Einsprache und nutzt das Verbandsbeschwerderecht?
Das Verbandsbeschwerderecht gilt im Bereich atomarer Risiken nicht. Greenpeace oder andere Verbände haben somit gemäss Gesetzgebung kein Recht auf Einsprache.
Greenpeace ist überzeugt, dass die Schweiz zukünftig keine weiteren atomaren Gefahren verantworten kann und es Zeit ist, die Weichen in der Energiepolitik neu zu stellen! Darum wollen wir gemeinsam mit Ihnen auch mit rechtlichen Mittel dafür sorgen, dass die Schweiz nicht schon wieder in die veraltete, gefährliche und klimafeindliche Atomenergie investiert.
Energieeffizienz und erneuerbare Energien haben ein riesiges Potenzial. Dieses wollen wir voll entfalten und für die Schweiz eine nachhaltige und saubere Energiezukunft sichern. Das geht aber nur, wenn den einheimischen erneuerbaren Energien keine neuen AKW vor die Sonne gestellt werden.
Diesen Weg können wir nicht alleine gehen.