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Die Industrie arbeitet mit gefährlichen Chemikalien und verbraucht Unmengen von Rohstoffen. Das kann so nicht weitergehen. Greenpeace fordert ein grundsätzliches Umdenken
Das Ziel muss eine saubere Produktion sein (Clean Production): Diese nutzt erneuerbare Energien und arbeitet mit Rohstoffen, die sich in geschlossenen Kreisläufen wiederverwerten lassen. Produkte aus sauberer Produktion zeichnen sich dadurch aus, dass sie haltbar, leicht zu reparieren und in der Natur leicht abbaubar sind.
Das heutige Wirtschaftssystem beutet Rohstoffe aus, verbraucht diese unter hohem Aufwand und entlässt sie schliesslich als schädliche Abfälle in die Umwelt. Weder die Verbrennung noch das Recycling sind auf die Dauer gute Lösungen. Gefährliche Stoffen lassen sich in beiden Fällen nicht total beseitigen. Ausserdem werden wieder Rohstoffe vergeudet. Das langfristige Rezept kann deshalb nur darin bestehen, Abfall von Anfang an zu vermeiden.
Der Profit darf nicht höher gewichtet werden als die Umwelt. Greenpeace zeigt mit ihrer Chemikalienkampagne Wege auf, wie eine zukunftsgerichtete, saubere Produktion aussehen kann.
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Ein Friedhof für Schiffe, Arbeiter und Umwelt
Was geschieht eigentlich mit Schiffen, deren letztes Stündlein geschlagen hat? Sie fahren ungereinigt auf Schiffsfriedhöfe mit Namen wie Alang, Chittagong, Gadani Beach und Aliaga und werden dort von tausenden von Billigarbeitern von Hand demontiert.