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Genug gezaudert. Die Schweiz braucht energiepolitische Grosstaten: Lenkungsabgaben auf sämtliche nicht erneuerbaren Energieträger, Best-Technology-Standards für elektrische Geräte sowie Neubauten und die konsequente Förderung erneuerbarer Energie.
Mit der von Greenpeace geforderten Energie-(R)evolution lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Klima schützen und die Stromversorgung langfristig sichern. Revolutionen sind fundamentale Umwälzungen und so muss auch der Umbau unserer Energieversorgung tief greifen. Mit Sonne, Wind, Biomasse und Erdwärme verfügt die Schweiz über eine enorme Palette an umweltfreundlichen Alternativen. Ein staatliches Programm, welches diese erneuerbaren Energien fördert, ist dringend nötig: Alle Produzenten sollen auch hierzulande kostendeckende Einspeisevergütungen erhalten, wie sie in den meisten EU-Ländern üblich sind.
Verbrauchs- und Zulassungsvorschriften müssen der Energievergeudung einen Riegel vorschieben: Energieeffiziente Geräte und Motoren auf dem neusten technischen Stand sparen insgesamt 40 Prozent des heutigen Energieverbrauchs ein. Herkömmliche Automotoren verwerten beispielsweise nur 20 bis 25 Prozent der Energie – der Rest geht verloren. Im Gebäudebereich besteht dank konsequenter Wärmedämmung, dem Einbau von Pellet-Heizungen oder Blockheizkraftwerken enormes Sparpotenzial.
Weiteres wirksames Mittel gegen die Energieverschleuderung ist eine Lenkungsabgabe auf alle fossilen Energieträger, die diesen Namen verdient. Die beschlossene Mini-CO2-Abgabe auf Brennstoffe «lenkt» viel zu wenig.
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Ruedi Aeschbacher, EVP-Nationalrat, in der Nationalratsdebatte
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