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Freisetzungen lassen sich nicht rückgängig machen: Gelangt neues Genmaterial einmal in die natürlichen Kreisläufe, überträgt es sich auf konventionelle oder Bio-Nutzpflanzen oder auch Wildkräuter und bedroht die Artenvielfalt.
Alle bisherigen Erfahrungen zeigen: Gentech-Freisetzungen verunmöglichen eine ökologische Landwirtschaft. Denn die von Agrokonzernen wie Monsanto oder Syngenta geförderte Gentech-Landwirtschaft hat mit natürlichen und gesunden Produktionsmethoden nichts gemeinsam; die Monokulturen erfordern einen hohen Einsatz an Herbiziden und Pestiziden, Unkräuter und Schädlinge bilden Resistenzen und lassen sich nur mit noch höherem Gifteinsatz bekämpfen. Samen und Pollen von genveränderten Nutzpflanzen oder von neuen «Superunkräutern» verunreinigen Kilometer entfernte Felder von konventionell arbeitenden Bauern.
Bereits können einige Bio-Bauern in Kanada nicht mehr garantieren, dass ihre Produkte wirklich gentechfrei sind. Die «Koexistenz», ein friedliches Nebeneinander von traditioneller und Gen-Landwirtschaft, ist darum blosses Wunschdenken der Agromultis. Für Greenpeace steht fest: Die einzige sinnvolle Erzeugung von Nahrungsmittel für Mensch und Tier besteht in einer ökologischen Landwirtschaft ganz ohne Gentechnik.
Greenpeace wehrt sich darum mit allen Mitteln gegen die Freisetzung von genmanipulierten Pflanzen und Organismen und fordert eine möglichst umwelt-, tier- und menschenfreundliche Landwirtschaft: Nur sie sorgt dafür, dass die Gewässer sauber, die Böden fruchtbar und die Lebensmittel gesund bleiben.
Studie «Gentechnik in der Landwirtschaft?», Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), 2004
Gentech Moratorium: Verlängerung bis 2013!
Gentech Landwirtschaft
Dieser Kurzfilm erklärt die Problematik der Gentechnologie in weniger als vier Minuten
«Für mich ist klar: Koexistenz mit Gentech-Landwirtschaft ist unmöglich»
Gentech-Landwirtschaft schafft für Bauern, die gentechfrei produzieren wollen immense wirtschaftliche Probleme. Dies zeigt sich in allen Weltregionen, wo Gentech-Pflanzen angebaut werden, etwa in Nordamerika aber auch in Europa.
«Keine einzige Gentech-Pflanze bringt den Bauern Vorteile»
Gentechnologie sei für Schweizer Bauern zurzeit keine Option, sagt Sandra Helfenstein vom Bauernverband. Sie bringe keine Vorteile, sei bei den Konsumenten nicht akzeptiert und werde jetzt auch vom Uno-Weltlandwirtschaftsrat sehr kritisch beurteilt.
Wissenswertes zum Thema Agro-Gentechnik
Ginge es nach dem Willen der Gentechnik-Industrie, wären Gentech-Pflanzen auf dem Acker und im Essen längst die Regel. Dabei häufen sich Beispiele dafür, dass diese Risikotechnologie Gefahren für unsere Gesundheit und Umwelt mit sich bringt.
Gentechnik-Report 2007: 39 Kontaminationsfälle in 23 Ländern
Weltweit wurden auch 2007 wieder illegale, gentechnisch verunreinigte Produkte auf den Märkten gefunden.
Draussen vor der Tür: Freiland-Experimente mit Gentech-Pflanzen
Obwohl wichtige Informationen zur Einschätzung möglicher negativer Auswirkungen auf andere Lebewesen fehlten, hat das Bundesamt für Umwelt Bafu im Februar drei neue Gentech-Projekte der Universität Zürich und der ETH bewilligt.
Freiland-Experimente mit Gentech-Pflanzen?
Ab nächstem März sollen in Zürich-Reckenholz und allenfalls auch Pully VD verschiedene Gentech-Pflanzen im Freiland getestet werden.
Zukunft säen – ohne Gentechnik!
Es braucht keine Genmanipulation an Pflanzen. Wir wollen ein Zeichen setzen für Nahrungsmittelsouveränität und für gesunde Lebensmittel
Gentech-Politik und die Risiken einer Freisetzung
Weltweit werden zwar zunehmend Gentech-Soja, -Mais oder –Raps angebaut. Agrochemie-Konzernen wie Monsanto, Syngenta oder Dupont ist es aber nach wie vor nicht gelungen, genmanipulierten Reis oder Weizen zu vermarkten.
«Machen Sie nicht denselben Fehler wie wir»
In der Diskussion um Gentech-Pflanzen geht es immer wieder um die Frage, ob sich tatsächlich eine Trennung zwischen Gentech- und konventionellen Kulturen realisieren lässt.
Wir wollen keinen Gentech-Weizen
Der Kampf gegen die Freisetzung von genmanipuliertem Weizen in der Schweiz geht ins dritte Jahr. Jüngstes Kapitel ist die Beschwerde von betroffenen AnwohnerInnen und Greenpeace gegen die Bewilligung für einen solchen Versuch in Lindau.
Ein Nebeneinander von Gentech- und traditionellem Anbau ist unmöglich, weil...
Info-Flash zur «Koexistenz»-Verordung
Factsheet Gentechnik
Wissenswertes zum Thema Agro-Gentechnik
Die Natur - Labor für Gentechforschung?
Informationen über die Risiken der Freiland- Experimente mit Gentech- Pflanzen.
Factsheet zur Lebensmittelkrise
Lebensmittelkrise bedingt durch steigende Preise und schwindende Vorräte