In den letzten Jahren war es bereits zu massiven Bewegungen der Eisflächen in der Antarktis gekommen. Allerdings wurde das riesige Wilkins-Schelfeis bisher durch eine 500 Meter breite Brücke mit der antarktischen Halbinsel verbunden. Die von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlichten Satellitenbilder machen deutlich, dass diese Brücke deutliche Risse bekommen hat und nun endgültig zu zerbrechen droht.
«In den letzten tausenden Jahren war noch nie so wenig Eis in der Antarktis wie derzeit. Durch das Abbrechen des Wilkins-Schelfeises werden wir Zeuge der massiven Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten», erklärt Niklas Schinerl, Klimasprecher von Greenpeace. Er fordert: «Die Politik darf solche Ereignisse nicht ignorieren. Für die Industriestaaten ist es nun an der Zeit endlich an einem Strang zu ziehen. Die Finanzkrise zeigt, dass das möglich ist.»
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Meldung der europäischen Weltraumorganisation (ESA) vom 3. April 2009
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Wenn ich den Fernsehen einschalte oder das Radio höre ich immer nur von der Finanzkrise aber nichts über den Klimawandel.Ich bin auch eurer Meinung wenn die Industriestaaten in einem Strang ziehen würden würden sie sehen was mit unserer Erde wirklich geschieht.