News & Updates

Regelmässige News zu unseren Aktionen – damit Ihnen nichts entgeht!






Meeresschutzgebiete

Nordsee: «EU: Meeresschutzgebiete sofort!» ©Greenpeace/Christian Aslund

Schutzreservate für die Meere

Die Zerstörung des Lebensraums Meer muss gestoppt werden. Greenpeace fordert ein weltweites Netzwerk von Schutzreservaten, die 40 Prozent der Meeresoberfläche umfassen.

Was an Land mit den Naturparks und Naturreservaten gut funktioniert, lässt sich auch im Meer realisieren. Meeresreservate sollen nicht nur die Überfischung verhindern, sondern die gesamte Meeresumwelt schützen. Algen und Annemonen, Krebse und Korallen, Muscheln und Moränen, Sprotten und Sardinen sollen sich in diesem grossartigen Ökosystem entfalten können.

Fischerei und Bergbau müssen in den ausgedehnten Meeresreservaten absolut verboten sein, selbstverständlich auch die Einlagerung von Abfällen. Kernzonen sollten ganz frei von menschlichen Aktivitäten sein. Nur drastische Massnahmen erlauben es auch bedrohten Arten, sich wieder zu erholen.

Ein Netzwerk von Schutzgebieten muss mindestens 40 Prozent der Meeresoberläche abdecken, damit es funktioniert. Zurzeit sind lediglich fünf Prozent geschützt. Mit der «Roadmap to Recovery: A Global Network of Marine Reserves» präsentiert Greenpeace einen Vorschlag, um die Weltmeere langfristig zu schützen.

«Obwohl die Biodiversität im Meer weitaus grösser als auf dem Land geschätzt wird und dort immer wieder spektakuläre Entdeckungen gemacht werden, ist die Schutzwürdigkeit des marinen Raumes in allen seinen Dimensionen bislang nicht ausreichend in das Bewusstsein gedrungen.»

Jochen Flasbarth, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland, in der Eröffnungsrede anlässlich der Tagung «Meeresnaturschutz 2004» in Stralsund am 1.12.2004

Atemberaubend die Artenvielfalt in den Ozeanen! Unterstützen Sie uns, damit diese erhalten bleibt.


Mehr zum Thema

Ein Riff wird aufgeforstet
Weltweit sind Korallenriffe durch Umweltverschmutzung, Übernutzung und Klimawandel bedroht. Im kleinen Rahmen können sie gerettet werden, indem sie intensiv gepflegt werden. Besonders erfolgreich sind solche Projekte, wenn sie von der lokalen Bevölkerungmitgetragen werden.

Kein sicherer Hafen
Greenpeace Indien kämpft für das Überleben der Olive-Ridley-Schildkröte und legt sich dabei mit Indiens wichtigstem Unternehmen Tata an.

Im Meer herrscht ohrenbetäubender Lärm

SOS Weltmeer – eine Chronologie
Auf der längsten und grössten Schiffstour, die Greenpeace je unternommen hat, hat unsere Organisation protestiert, dokumentiert, politisiert und verhandelt.

Das blaue Paradies ist bedroht
Es ist die längste Reise, die Greenpeace je unternommen hat: Die Expedition «SOS Weltmeer» soll über ein Jahr dauern und von der Krise unserer Ozeane erzählen.

SOS Weltmeer – Notruf aus der Tiefe
Überfischt, überhitzt und verschmutzt. Gedankenlosigkeit und Gier haben die Meere zu Krisenherden gemacht. Greenpeace hat deshalb zwei Schiffe auf Reise geschickt.


Dokumente zum Thema

InternationalGreenpeace International

Erfolg
JugendsolarprojektJugendsolarprojekt
Das Jugendsolarprojekt zeigt, dass man auch mit nachhaltigen Energiequellen weit kommt.
» Mehr