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Wale sind Sinnbild für die Schönheit und die Vielfalt des Lebens in den Meeren. Doch die Walfangnationen Japan und Island töten unter dem Deckmäntelchen der wissenschaftlichen Forschung weiterhin Tausende Exemplare pro Jahr.
Im alten Rom und im antiken Griechenland wurden Walen und Delfinen mythische Kräfte zugeschrieben. Damals waren die Meere auch noch voll von den Meeressäugern: Schätzungen gehen davon aus, dass es vor dem Beginn des kommerziellen Walfangs im 19. Jahrhundert rund 1,5 Millionen Buckelwale gegeben haben könnte; heute gibt es noch 20000 Exemplare. Der Bestand an Blauwalen ist gar auf rund 1000 Exemplare geschrumpft.
Seit 1986 besteht ein Verbot des kommerziellen Walfangs. Japan, Island und Norwegen bejagen aber weiterhin bestimmte Walarten – angeblich zu Forschungszwecken. Tatsache ist, dass sich Walfleisch in Japan weiterhin als teure Luxusdelikatesse verkaufen lässt; ein Markt, der nicht nur die Norweger und Isländer lockt. Eine knappe Mehrheit der Mitgliedländer in der internationalen Walfangkommission IWC liebäugelt neuerdings gar mit einer Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs.
Greenpeace kämpft seit über 30 Jahren vor Ort gegen die Jagd auf Meeressäuger. Wichtige Massnahmen sind ein globales Schutzgebiet für Wale und die konsequente Verteidigung des bestehenden Handelsverbots für Walfleisch.
Professor Toshio Kasuya, Teikyo-Hochschule. Mainichi Shimbu Zeitung, Oktober 2005.
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Island tötet wieder Wale
Ende Mai haben die isländischen Walfänger ihre diesjährige kommerzielle Jagd auf Zwergwale gestartet, Anfang Juni beginnt auch die Jagd auf geschützte Finnwale.
Walfleisch-Skandal: Greenpeace Aktivisten verhaftet
Den beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeitern Junichi Sato and Toru Suzuki, die 2008 den grössten Skandal in der Geschichte des japanischen Walfangs aufgedeckt haben, drohen mehrjährige Gefängnisstrafen.
Die weltweite Unterstützung trägt (Kirsch-)Blüten
Dank dem internationalen Druck sind die Haftauflagen für die beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeiter, die einen Walfleisch-Skandal aufdeckten, etwas gelockert worden.
«Verhaftet auch mich!»
Von der japanischen Regierung werden sie zu Kriminellen gestempelt: die beiden Greenpeace-Mitarbeiter Toru Suzuki und Junichi Sato. Co-Geschäftsleiter Markus Allemann war bei der internationalen Greenpeace-Delegation dabei, die in Tokio bei Premierminister Aso und vor den Weltmedien Protest eingelegt hat.
Die Popstars der Meere
Im Dezember gab Japan bekannt, man werde die Jagd auf die Buckelwale vorläufig einstellen. Das war eine sehr gute Weihnachtsbotschaft: Die Tiere gehören zu den faszinierendsten Lebewesen, die jemals die Erde bevölkert haben.
Reise der Buckelwale
The Great Whale Trail ist eine Greenpeace-Kooperation mit Walforschern, die mit Buckelwalen im Südpazifik arbeiten.
Wale - geliebt, bedroht, gejagt (1.86 mb)
So sehr die Wale schon immer bewundert wurden, so radikal wurden sie verfolgt bis kurz vor die Ausrottung. Über die Grossartigkeit der Wale, wie sie leben, wer sie jagt und wer sie schützt, was Greenpeace tut.
Japan will zurück zur Jagd auf Grosswale (303.51 kb)
Obwohl der kommerzielle Walfang verboten ist, bricht Japan jedes Jahr erneut auf, um Wale zu jagen - unter dem Deckmantel der Wissenschaft
Wale und Delfine - Infos für Kids (962.05 kb)
Informationsbroschüre für Kinder.