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Sie sind die grünen Lungen unseres Planeten. Sie regulieren das Klima und bieten Lebensraum für indigene Völker und für eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Noch sind die letzten Urwälder zu retten.
Urwälder sind uralt. Ihre ökologische Vielfalt ist über Hunderttausende von Jahren gewachsen – und wird innert Sekunden zerstört: Kahlschläge und Rodungen bringen jede Sekunde ein Urwaldgebiet so gross wie ein halbes Fussballfeld für immer zum Verschwinden. Bereits ist die weltweite Urwaldfläche auf einen Fünftel ihrer einstigen Ausdehnung geschrumpft. Bis zu 25% der weltweiten CO2 Emissionen werden durch Abholzung und Brandrodung von Wälder verursacht.
Noch gibt es sie, die letzten beinah unberührten Waldgebiete: Im Kongobecken, am Amazonas, in Lappland, an der kanadischen Küste Kanadas, in Sibirien, auf Papua-Neuguinea, in Patagonien oder Tasmanien. Auch diesen letzten Urwaldresten setzt die Gier nach Holz, Öl, Gold und Diamanten jedoch stark zu. Brandrodungen für Viehzucht und Ackerbau belasten das Klima gleich doppelt; ein Teil der «Welt-Klimaanlage» geht verloren und Unmengen von CO2 gelangen in die Atmosphäre.
Die Zerstörung der letzten Urwälder muss aufhören. Waldreservate und Nutzungspläne können retten, was zu retten ist. Greenpeace fordert die Regierungen auf, den industriellen Holzschlag im Urwald strikt zu kontrollieren und aufzuhalten.
Neue Zürcher Zeitung, 24. Juni 2005
Rinderzucht zerstört den Regenwald
Illegal roden Rinderzüchter den Amazonas-Regenwald. Sie beliefern die Welt mit Fleisch und Billigleder.
Klimaschwindel im bolivianischen Urwald
DieEnergiekonzerne AEP, Pacificorp und BP Amoco betreiben das «Noel Kempff Climate Action Project»: Weil sie angeblich bolivianischen Urwald schützen, dürfen die Konzerne nun Unmengen an CO2 ausstossen. In der neuen Studie «Carbon Scam» («CO2-Betrug») zeigt Greenpeace die massiven Mängel des Projekts auf. Grundsätzlich stellt sich die Frage nach dem Sinn solcher subnationaler CO2-Waldkompensationsprojekte – an denen sich immer mehr auch die Schweiz beteiligt.
Schluss mit der Zerstörung der Urwälder!
Ca. 80% der einstmals intakten Urwälder sind weltweit bereits verschwunden.
Schatzkammer der Erde
Sie sind die ökologischen Schatzkammern dieser Erde: die letzten Urwälder. Doch auch ihnen droht der Kahlschlag. Jedes Jahr werden rund 15 Millionen Hektaren zerstört.
Wir essen den Amazonas auf
Die steigende weltweite Soja-Nachfrage hat in Brasilien einen regelrechten Boom ausgelöst.
Der Regenwald ist auch Heimat
Auf Papua-Neuguinea hilft Greenpeace den einheimischen Völkern, sich gegen die illegale Abholzung des Regenwalds zu wehren.
Ein Naturschutzgebiet wird zur olympischen Sportlandschaft
Sportliche Grossereignisse wie olympische Spiele haben immer Auswirkungen auf die Umwelt. Die Winterolympiade 2014 im russischen Sotschi findet in einem besonders sensiblen Gebiet statt: Es ist Teil des Unesco-Welterbes.
Olympia 2014 in Sochi. Greenpeace appelliert an die IOC
Greenpeace-Coup im Amazonas
Greenpeace-AktivistInnen setzten ihr Leben aufs Spiel, indem sie in Regionen, wo die Pistoleiros für wenig Geld zum Colt greifen, bewiesen, wie einfach man die guten brasilianischen Gesetze umgehen kann und wie simpel illegales Holz in Cash verwandelt wird. Und wie man dies unterbinden könnte.
Vor lauter Bäumen den Urwald nicht mehr sehen
Die Sami sind eines der letzten Urvölker Europas, sie leben in Lappland. Viele verdienen ihr Geld seit Generationen mit der Rentier-Zucht.
Dunkle Wolken über dem Regenwald
Greenpeace verfolgt eine Doppelstrategie: Regenwaldkiller werden nach wie vor überführt und blossgestellt. Wer aber wie Teile der Holzbranche Hand bietet zum Klima- und Artenschutz, hat in uns neue Freunde gewonnen.
Die Fantastischen Sieben – Die letzten Urwälder der Erde (1.58 mb)
Die Broschüre präsentiert die Schönheit und Bedeutung der «Fantastischen Sieben» und stellt die Greenpeace-Waldkampagne vor.
Artenreichtum Amazonas (387.58 kb)
Informationsblatt über den Artenreichtum im Amazonas, die Kampagne sowie Forderungen und Erfolge von Greenpeace.
Broschüre «Borealer Waldgürtel – grösstes Waldökosystem» (862.02 kb)
Nordische Urwälder