Nike just did it: Keine Leder aus Regenwaldzerstörung in Turnschuhen

23.07.2009  Ein weiterer Erfolg für den Amazonas: Der Sportschuhherstellers Nike hat bekanntgegeben, zukünftig auf Leder zu verzichten, das zur weiteren Zerstörung des Amazonas-Urwaldes beiträgt. Der Konzern hat damit auf Vorwürfe regiert, dass er Leder von Lieferanten bezieht, die in die Zerstörung des Amazonas-Urwaldes verwickelt sind.

Luftaufnahme auf einen Schlachthof im Amazonas. ©Greenpeace

Anfang Juni hat Greenpeace in einem Report nachgewiesen, dass führende Fleisch- und Lederhersteller, Supermärkte und Schuhhersteller von brasilianischen Rinderunternehmen beliefert werden, die in Urwaldzerstörung und illegale Besetzung von Indigenenland sowie Sklavenhaltung verwickelt sind. Die brasilianische Rinderindustrie ist verantwortlich für 80% der Regenwaldzerstörung im Amazonas.

Nike hat nun reagiert und lehnt die Zerstörung des Amazonas ab. Daran sollten sich andere Schuhhersteller wie Adidas oder Clarks ein Beispiel nehmen und sicherstellen, dass ihre Schuhe nicht die weitere Zerstörung des Amazonas fördern.

Amazonas-Report von Greenpeace zeigt Wirkung in der Schweiz

Mehr Informationen und Fotogalerie zum Report

Protestmail: Tell top shoe brands to protect the Amazon and the climate


 

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