Afrika und seine Bewohnerinnen und Bewohner sind Opfer des Klimawandels. Um in dieser dramatischen Situation konkrete Hilfe und Lösungsmöglichkeiten für die zahlreichen grossen Probleme anzubieten, eröffnet Greenpeace erstmals Büros auf diesem Kontinent.
Die Situation ist dramatisch: Die ökologische Krise in Afrika ist gross und bedroht die Lebensgrundlagen der dortigen Bevölkerung. Der Druck auf diesen Kontinent und seine Menschen, ihre natürlichen Ressourcen rücksichtslos ausbeuten zu lassen, steigt. Erschwerend kommt hinzu, dass Afrika höchst empfindlich ist für den Einfluss der Klimaveränderung und dass die Bewohnerinnen und Bewohner bereits heute stark von Trockenheit und Hunger betroffen sind.
Während die Industrieländer noch diskutieren, was der Klimawandel für ihre Zukunft bedeutet, sehen sich viele Länder Afrikas bereits in ihrem Überleben bedroht. Obwohl Afrika nur wenig zum Klimawandel beiträgt, leiden die Menschen unter sinkenden Ernteerträgen, steigenden Nahrungsmittelpreisen, schwindenden Ressourcen und unberechenbaren, regionalen klimatischen Veränderungen. Wärmere Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster können zudem die weitere Ausbreitung von Malaria, Gelbfieber und Dengue begünstigen.
Greenpeace auf dem schwarzen Kontinent
Greenpeace arbeitet seit den frühen neunziger Jahren in Afrika und hat bereits viele Kampagnen gegen die illegale Abholzung der Regenwälder und gegen illegale Fischerei erfolgreich geführt. Doch um die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen noch besser zu schützen, ist jetzt eine permanente Basis auf diesem Kontinent nötig. Unser Hauptaugenmerk richten wir auf den Klimawandel, die Abholzung der letzten Urwälder und die Plünderung der afrikanischen Fischgründe.