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Atomkraftwerke

13.3.2003 AKW Leibstadt. ©Greenpeace/Nick Cobbing

Atomreaktoren sind Auslaufmodelle

Atomkraft ist weder eine saubere, noch eine nachhaltige Energie. Ihre Nutzung ist hochriskant und gefährdet die Umwelt auf Hunderttausende von Jahren hinaus.

Atomkraftwerke sind eine Form von thermischen Kraftwerken. Die Spaltung von Uranatomen setzt im Reaktor eine immense Wärme (Thermische Energie) frei, die durch Dampferzeugung Turbinen und Generatoren antreibt. Gefährlich sind Atomkraftwerke, weil bei einem schweren Unfall radioaktives Material austritt, das ganze Landstriche verseucht. Dem war in Tschernobyl so. Ausserdem weiss niemand, wie der Atommüll für Hunderttausende von Jahren sicher gelagert werden kann.

In der Schweiz stehen fünf Atomkraftwerke: Beznau 1 und 2, Mühleberg, Gösgen und Leibstadt. Der Anteil des Atomstroms am jährlichen Stromverbrauch beträgt gegen 40 Prozent oder rund 22 Milliarden Kilowattstunden. Um das Jahr 2020 müssen die veralteten Atomkraftwerke Mühleberg und Beznau 1 und 2 abgeschaltet werden. Ein neues Atomkraftwerk hat in der Schweiz beim Volk keine Chancen. Aber der bürgerliche Bundesrat hat der Atomindustrie bereits Zusagen gemacht.

Atomkraftwerke sind keine Option. Sie sind nur eine viel zu riskante und zu teure Ablenkung von den wirklichen Lösungen. Greenpeace fordert deshalb den schnellen Ausstieg aus dieser Art der Energiegewinnung und plädiert stattdessen für mehr Energieeffizienz und den Bau von Blockheizkraftwerken.

«Es ist schlichtweg unverantwortlich, eine Technologie zu verwenden, die mit unserer Zukunft russisches Roulette spielt.»

Jürg Buri, Geschäftsleiter der Schweizerischen Energiestiftung (SES) im «Facts» vom 8.2.2007

 

Mehr über den neuen Reaktortyp EPR

Einführung zum Factsheet «EPR - European Pressurized Reactor»
Der Europäische Druckwasser-Reaktor EPR ist ein neues Reaktor-Modell, welches das französische Unternehmen AREVA zusammen mit dem deutschen Unternehmen Siemens entwickelt hat.

 

Einführung Fachhintergrund Flamanville  
Areva  preist den EPR als Flaggschiff der «nuklearen Renaissance» an. Auf der EPR-Baustelle in  Olkiluoto/Finnland wollte das französisch-deutsche Reaktorbau-Unternehmen beweisen, dass es nach über 15 Jahren Unterbruch noch in der Lage ist, Atomkraftwerke zu bauen.


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Das Jugendsolarprojekt zeigt, dass man auch mit nachhaltigen Energiequellen weit kommt.
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