News & Updates

Regelmässige News zu unseren Aktionen – damit Ihnen nichts entgeht!




Energieperspektiven

Perspektiven für unsere Kindeskinder

Die Schweiz braucht eine Energiewende: Weg vom verschwenderischen Verbrauch fossiler Brennstoffe und gefährlichen, ebenfalls nicht erneuerbaren Atomstrom hin zu erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz. Die «2000-Watt-Gesellschaft» weist den Weg.

Der Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle verschmutzt Land, Luft und Wasser und heizt das Klima auf. Die Spaltung von Uran birgt heute und in ferner Zukunft Verstrahlungsrisiken. Dass die Rohstoffvorräte zudem begrenzt sind, weiss mittlerweile fast jedes Kind.

Die Gleichung für eine Energieversorgung, die nicht zulasten künftiger Generationen geht, ist entsprechend kinderleicht: Je weniger fossile Energie wir brauchen, desto länger reichen die Vorräte, desto weniger belasten wir die Umwelt und das Klima. Und umso rascher können zukunftsfähige, erneuerbare Energien den Platz nicht erneuerbarer einnehmen. Eindämmen lässt sich die Verschwendung fossiler Brennstoffe vor allem durch sparsamere, bessere Technologien.



Das Greenpeace-Szenario für eine klimaverträgliche Energieversorgung im Jahr 2050 (CLICK vergrössert)


Geothermie
  Öl
Wind
  Erdgas
Sonne
  Kohle

Wasser
   Atomkraft

Biomasse

   

In der Schweiz liegt der durchschnittliche Energiebedarf heute noch bei 6000 Watt pro Kopf. Das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft sieht hingegen vor, dass auch die industrialisierte westliche Welt nicht mehr Energie verbraucht als den Weltdurchschnitt von 2000 Watt. Das würde die Umwelt und das Klima ausreichend entlasten. Mit der Studie «Energieperspektive 2050» weist Greenpeace der Schweiz den Weg zum 2000-Watt-Ziel.

Durch Effizienzsteigerungen und Sparmassnahmen kann der Energieverbrauch stetig sinken – ohne die Weltwirtschaft und Entwicklungschancen zu gefährden.

Die Menschheit muss jedoch bis Mitte des Jahrhunderts ihren CO2-Ausstoss halbieren, damit das Erdklima nicht vollständig ausser Kontrolle gerät. In diesem globalen Szenario ist die Nutzung der gefährlichen Atomkraft im Jahr 2030 beendet. Bis 2050 wird der Primärenergiebedarf zur Hälfte aus erneuerbaren Energien gedeckt: Biomasse, Wasserkraft, Sonne, Wind und Geothermie.

«Der Bundesrat strebt in den nächsten Jahrzehnten die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft an. Dabei soll der Energieverbrauch pro Kopf der Bevölkerung nicht über 2000 Watt betragen. ... Eine solche Vision ist keine Illusion.»

Bundesrat Moritz Leuenberger

 

Dokumente zum Thema

InternationalGreenpeace International

Erfolg
JugendsolarprojektJugendsolarprojekt
Das Jugendsolarprojekt zeigt, dass man auch mit nachhaltigen Energiequellen weit kommt.
» Mehr