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Es gibt keine Ausreden mehr. Die vom Menschen produzierten Treibhausgase, insbesondere Kohlendioxid (CO2), verändern das Klima und richten grossen Schaden an.
Der Ausstoss von CO2 und anderen Treibhausgasen wird zu einer weltweiten Erwärmung mit dramatischen Folgen führen. Das macht der vierte Bericht des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung (IPCC) unmissverständlich klar. Den vielen Experten-Worten und Politikerinnen-Voten müssen nun aber Taten folgen.
Mit der Unterschrift unter das Kyoto-Protokoll hat sich die Schweiz 1997 dazu verpflichtet, die Emissionen von sechs Treibhausgasen bis 2010 um acht Prozent gegenüber dem Ausstoss von 1990 zu senken. Noch aber hinkt die Schweiz den bescheidenen Zielen hinterher. Der Energieverbrauch und damit der Ausstoss des wichtigsten Treibhausgases CO2 nehmen immer noch zu. Eine intelligente Energiepolitik der Schweiz kann diese Entwicklung stoppen, indem sie erneuerbare Energien stärker als bisher fördert.
Greenpeace fordert von den schweizerischen Politikerinnen und Politikern, dass sie Rahmenbedingungen und Vorschriften schaffen, die bei der Wirtschaft und den Konsumentinnen und Konsumenten ein klimaschonendes Verhalten bewirken. Spätestens im Jahr 2050 soll jede Person in der Schweiz durchschnittlich nur noch 2000 Watt brauchen.
» Menschen produzierten Treibhausgase, Greenpeace kämpft mit Ihnen für eine intakte Umwelt
Andreas Fischlin, ETH Zürich, Co-Autor IPCC-Bericht, in einem Interview mit der Basler Zeitung.
Das Auto muss gebremst werden
Das Kyoto-Protokoll verpflichtet die Schweiz, den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren.