Die Schweiz hat auch diesen Sommer über eine Million Ozonopfer zu beklagen. Bundesbern scheint’s nicht zu kümmern: eine weitere Session geht zu Ende, ohne dass konkrete Massnahmen gegen ozonbedingte Gesundheitsschäden beschlossen wurden. Greenpeace ist nicht länger gewillt, diesem Trauerspiel zuzusehen und forderte heute morgen mit einer Aktion auf dem Bundesplatz verstärkte Massnahmen vom Parlament. Greenpeace verlangt Massnahmen zur Treibstoffreduktion im Strassenverkehr. Nur so kann die Ozonbelastung gemindert werden. Positiver Effekt: weniger Schadstoffe und Treibhausgase, also mehr Volksgesundheit und Klimaschutz.


© Ex-Press / Greenpeace

Bern. Greenpeace installierte heute Morgen ein Mahnmal auf dem Bundesplatz: 60 menschliche Silhouetten mit brandrot gefärbten Atemwegen, stellvertretend für hunderttausende von Schweizer Ozonopfern. Warntafeln wiesen auf die Quelle des Übels hin: den zu hohen Treibstoffverbrauch des Strassenverkehrs. Aktivisten und Aktivistinnen verteilten Flyer mit Forderungen an die Parlamentsmitglieder.