Die heute vom Bundesrat verabschiedete CO2-Abgabe von 9 Rappen pro Liter Heizöl reicht nicht, um die Reduktionsziele zu erreichen. Zu diesem Schluss kommen 48 Organisationen der «Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik». Sie fordern darum eine Erhöhung auf 15 Rappen pro Liter ab 2008 sowie die rasche Behandlung im Parlament, damit die Verordnung am 1. Januar 2006 in Kraft treten kann.


© Würtenberg / Greenpeace

Zürich/Bern. 9 Rappen pro Liter Heizöl (35 Franken pro Tonne CO2) genügen nicht, um das Reduktionsziel des CO2-Gesetzes zu erreichen. Um wie angestrebt im Brennstoffbereich bis 2010 eine CO2-Reduktion von 15 Prozent zu erreichen, muss die Abgabe gemäss Berechnungen der «Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik» ab dem 1. Januar 2008 auf 15 Rappen pro Liter erhöht werden. Die Allianz fordert darum, dass in der anstehenden Parlamentsdebatte diese zielführende Abgabenerhöhung in die Verordnung eingebaut wird. Zudem muss nach Ansicht der Allianz die Vorlage in der Herbstsession rasch parallel in beiden Räten beraten werden, damit die Abgabe ab dem 1. Januar 2006 erhoben werden kann.