Greenpeace-AktivistInnen haben erneut gegen die zerstörerische Grundschleppnetz-Fischerei im Nordwest-Atlantik protestiert. Und ihre Aktion traf keinen Unbekannten: Der spanische Fischdampfer «Playa de Tambo» ist in der Vergangenheit immer wieder durch Verstöße gegen das in der Region gültige Fischerei-Abkommen der NAFO(*) aufgefallen. Mehrfach weigerte sich die Besatzung, Fischerei-Inspektoren an Bord zu lassen, um die Dokumentation der Fangmengen zu überprüfen.


© Greenpeace

Zürich/Hamburg. Das Schiff jagt mit
Grundschleppnetzen nach Schwarzem Heilbutt. Vor zwei Jahren hatten
die Vertragsstaaten der NAFO(*) entschieden, dass Schwarzer
Heilbutt aufgrund von Überfischung geschützt werden muss. Doch
dieser Beschluss blieb folgenlos: ein Jahr später wurde die
empfohlene Höchstmenge erneut um 5.400 Tonnen überschritten.

(*)NAFO: Northwest Atlantic Fisheries
Organization