Ende Oktober läuft die Vernehmlassungsfrist zur Teilrevision des Waldgesetzes ab. Für Greenpeace ist klar: Diese Gesetzesüberarbeitung ist nicht nur überflüssig. Sie ist sogar kontraproduktiv und kann schwerwiegende Folgen für den Schweizer Wald haben. Insbesondere lehnt die Umweltorganisation die Lockerung des Kahlschlagverbotes ab.


© Berg / Greenpeace

Zürich. Statt das bewährte Waldgesetz von 1991 zu schwächen, sollte die Schweizer Regierung dafür sorgen, dass mindestens 10 Prozent des Waldes vollständig vor menschlichen Eingriffen geschützt werden. Auf der gesamten Fläche muss ausserdem „naturnahe Waldwirtschaft“ die Regel bleiben. Dazu ist eine eindeutige Definition und strikte Auslegung des im Gesetz verankerten Begriffs nötig.