Parlamentsneuwahlen müssen Umschwung bringen


© Adair / Greenpeace

Der Hitzesommer 2003 hat in der Schweiz 1000 Menschen das Leben gekostet – allein die hohe Ozonbelastung verursachte rund 250 Todesfälle. Der aktuelle Juli ist noch heisser als der damalige, und laut Prognosen geht es noch einige Zeit so weiter. Während das Thermometer steigt, schläft die Politik: Bundesrat und Parlament reagieren weiterhin mit Apathie und leeren Be-schwörungsformeln. Für Greenpeace ist klar: die Schweiz kann sich ein klimapolitisch unfähiges Parlament nicht mehr leisten, und wird sich deshalb nächstes Jahr kräftig einmischen, wenn es um die Neubestellung geht.

War es anfangs Juni noch trüb und kalt, ist es laut den Meteorologen seither deutlich zu warm. Die Temperaturen liegen seit Mitte Juni 4-6 Grad über dem Durchschnitt. Die Ozonwerte sind seit Tagen auf Rekordniveau. Und in Westeuropa hat die Hitze bereits die ersten Todesopfer gefordert. Es gibt momentan keine Aussicht auf Abkühlung. Dabei leidet auch die Schweizer Volkswirtschaft – jeder Hitzetag führt gemäss Schätzungen zu Ausfällen von über 20 Millionen Franken.