Greenpeace hat heute Vormittag die Baselbieter Regierung besucht. Diese hat es bisher versäumt, auf die von Greenpeace bekannt gemachte Trinkwassergefährdung durch die Chemiemülldeponien angemessen zu reagieren. Sie hat weder Sofortmassnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen, noch Totalsanierungs-Massnahmen für die Chemiemüll-Deponien im Baselbiet angeordnet.


© Albrecht / Greenpeace

Liestal. Weil die Baselbieter Regierung es anscheinend nicht für nötig hält, die Bevölkerung vor den Deponie-Chemikalien im Trinkwasser zu schützen, hat sie Greenpeace heute Vormittag während ihrer wöchentlichen Sitzung besucht und ein Dutzend Chemiemüllfässer deponiert. In der heutigen Ratssitzung ist die Trinkwasserbelastung durch Deponien traktandiert: Der Regierungsrat soll endlich griffige Sofortmassnahmen beschliessen und alle Daten offenlegen.