Wer setzt sich für den Klimaschutz ein? Und wer blockiert Umweltanliegen? Die Umweltorganisationen haben das Abstimmungsverhalten der wiederkandidierenden Nationalrätinnen und Nationalräte unter die Lupe genommen. Das Rating hilft den Wählerinnen und Wählern aller Parteien, die Kandidierenden auf ihre Wahlliste zu setzen, die sich für Umweltanliegen einsetzen.


© umweltrating.ch

Bern. Zu Beginn der Legislatur haben die Umweltorganisationen aufgezeigt, was es braucht, damit die Schweiz das in der Verfassung verankerte Ziel der Nachhaltigkeit erfüllen kann. Passiert ist von alledem inzwischen so gut wie nichts: Die Treibhausgasemissionen sind heute in etwa genauso hoch wie 1990.Die vier grossen in der Kontaktstelle Umwelt (KSU) zusammengeschlossenen Schweizer Umweltorganisationen Greenpeace Schweiz, Pro Natura, VCS, WWF Schweiz sowie die Schweizerische Energie-Stiftung stellen deshalb acht Haupt-Forderungen an die Politik der nächsten vier Jahre. 

Greenpeace Schweiz hat im Rahmen des Projekts Klimawahl.ch ein Klimarating erstellt, das die wiederkandidierenden Nationalräte nur aufgrund ihrer Klimapolitik einstuft. Die Grundlage dieses Ratings bildet Umweltrating.ch.