Investitionen in eine zukünftige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien lohnen sich. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Future Investment – ein nachhaltiger Investitionsplan zum Klimaschutz, die heute von Greenpeace und dem Europäischen Verband der Erneuerbaren Energien (EREC) veröffentlicht wird. In Erneuerbare Energien zu investieren, spart ein Vielfaches an Brennstoffkosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Versorgung mit fossilen Energieträgern. So können pro Jahr weltweit Brennstoffkosten von 180 Milliarden US-Dollar (219,4 Milliarden CHF) eingespart werden. Außerdem wird der CO2-Ausstoß im Kraftwerksbereich bis 2030 auf die Hälfte gesenkt.


Solar- und Windkraftanlage bei Rostock, Deutschland. © Bernhard Nimtsch / Greenpeace

Erstmalig stellt die Studie Kosten für Energie-Investitionen in Erneuerbare Energien denen in konventionelle Kraftwerkstechnik – einschließlich deren Brennstoffkosten – gegenüber. Bis 2030 werden im Kraftwerkssektor durchschnittlich 233 Milliarden US-Dollar pro Jahr investiert. Für eine Energie-Strategie mit Erneuerbaren Energien müssen um 22 Milliarden US-Dollar höhere Investitionen aufgebracht werden. Aber diese Mehrinvestitionen sparen das Zehnfache an Brennstoffkosten ein. Allein die herkömmlichen Kosten für die Rohstoffe im Kraftwerkssektor können von durchschnittlich 688 Milliarden US-Dollar um 30 Prozent gesenkt werden.

» Pressemeldung von Greenpeace Deutschland 06. Juli 2007

» Greenpeace Studie „Future Investment“ (auf Englisch)

» Zusammenfassung der Greenpeace Studie „Future Investment“