Heizstrahler am Bahnhof Solothurn ©SF

Im Kassensturz-Beitrag von gestern wird über den Sinn respektive Unsinn von Heizpilzen diskutiert. Diese Heizpilze sind meist gas- oder strombetriebene Heizstrahler, welche Terassen von Strassencafés und Bars beheizen. Dank solchen können die Kunden auch bei eisigen Temperaturen und ohne Jacken in wohliger Wärme draussen sitzen. Gerade in Länder, in welchen das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten ist, schiessen diese Heizstrahler wie Pilze aus dem Boden.

Eigentlich eine angenehme Sache, könnte man meinen, wäre da nicht die massive Energieverschwendung und die Belastung des Klimas mit CO2. Zum Vergleich: vier Gas-Heizstrahler stössen gleich viel CO2 aus wie 6 stehende Autos mit laufendem Motor.

Im Forum vom Kassensturz wird schon hitzig über dieses Thema diskutiert. Die Forderung von Greenpeace ist deshalb, Aussenheizungen zu verbieten und stattdessen auf eine Wolldecke oder eine dickere Jacke zurückzugreifen. Dem Klima zuliebe.

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