Die Stromunternehmen Axpo, BKW und Atel planen mit ihren drei angekündigten Rahmenbewilligungsgesuchen einen massiven Ausbau der gefährlichen Atomenergie in der Schweiz. Greenpeace-Aktivisten haben deshalb heute mit einer zeitgleichen Aktion an den Standorten Gösgen, Mühleberg und Beznau gegen den angestrebten AKW-Neubau protestiert. Gemeinsam mit der direkt betroffenen Bevölkerung will die Umweltorganisation jetzt den juristischen Widerstand vorbereiten.


© Greenpeace, 2008

Gösgen/Mühleberg/Beznau. Im Juni reichte die
Atel ein Rahmenbewilligungsgesuch für einen AKW-Neubau ein, zwei
weitere sind von BKW/Axpo auf diesen Herbst angekündigt und können
jederzeit Realität werden. Darum stellten 51 Aktivisten und
Aktivistinnen von Greenpeace heute Morgen an den anvisierten
Standorten in Gösgen, Mühleberg und Beznau achteinhalb Meter lange
und fünfeinhalb Meter hohe Bautafeln auf, die das Kürzel „KKW“ in
die einzige richtige Richtung interpretieren: „Hier entsteht Kein
Kraft-Werk!“ steht darauf in grossen Lettern geschrieben.

Mit der Aktion setzt Greenpeace ein Zeichen gegen die
überrissenen Atompläne der Stromunternehmen. Die Umweltorganisation
lädt die betroffene Bevölkerung in den Regionen Mühleberg,
Niederamt und Unteres Aaretal damit ein, gegen die drohenden
zusätzlichen Atomgefahren mit gemeinsamen Einsprachen vorzugehen.
Greenpeace will ihren Widerstand unterstützen und sichtbar machen
und beauftragt deshalb heute schon Anwälte und Experten, um
Einsprachen vorzubereiten und Schwachstellen, Risiken und Gefahren
der modernen Atomreaktoren schonungslos aufzuzeigen.

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Aktion

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