Heute Morgen stellten 51 Aktivisten und Aktivistinnen von Greenpeace achteinhalb Meter lange und fünfeinhalb Meter hohe Bautafeln an den anvisierten Standorten in Gösgen, Mühleberg und Beznau auf. „Hier entsteht Kein Kraft-Werk!“ steht darauf in grossen Lettern geschrieben. Greenpeace will mit der Aktion den Widerstand der direkt betroffenen Anwohner unterstützen und sichtbar machen und beauftragt deshalb heute schon Anwälte und Experten, um Einsprachen vorzubereiten und Schwachstellen, Risiken und Gefahren der modernen Atomreaktoren schonungslos aufzuzeigen.


© Greenpeace, 2008

Am Mittag standen die Bautafeln an sämtlichen
drei Schauplätzen immer noch. Während in Beznau die Umweltschützer
geräumt und offenbar auch verzeigt wurden, laufen in Mühleberg und
Gösgen noch Verhandlungen. Mediensprecherin Sibylle Zollinger dazu:
„Da Greenpeace in Beznau keinerlei Risiken eingegangen ist und die
Aktion ausserhalb des eigentlichen Werkgeländes durchgeführt hat,
erstaunt dieses harsche Vorgehen. Zudem ist das AKW Beznau
mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand.  Ein solcher Umgang
mit der Meinungsäusserungsfreiheit ist doch etwas blamabel.“

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