Seit kurzer Zeit sind die Nachgrabungen der Giftmülldeponie Hirschacker im Gang. Leider werden sie durch die von Roche beauftragte Firma auf eine billige und ineffiziente Art durchgeführt und verlaufen nicht nach Wunsch von Greenpeace sondern auf Kosten von Sicherheit und Umwelt.

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Da die Nachgrabungen ohne Zelt sondern unter freiem Himmel durchgeführt werden, können Schadstoffe in die Umwelt entweichen. Wie hoch diese Schadstoffemissionen sind ist nur schwer abschätzbar.

Weil Roche Greenpeace immer wieder Informationen vorenthält, werden die Nachgrabungen von uns mit eigenen Augen beobachtet. Gestern war ich vor Ort um die Nachgrabungen zu dokumentieren. Dabei kam ich mit Anwohnern von Grenzach ins Gespräch. Sie haben mir Ihre Besorgnis über die Sauberkeit ihres Trinkwassers mitgeteilt und sich für den hartnäckigen Einsatz von Greenpeace im Kampf um eine nachhaltige Sanierung der Altlastendeponie bedankt. „Ich wünschte hier in Deutschland hätten wir auch eine direkte Demokratie, dann würden wir so was nicht zulassen!“ macht ein Anwohner deutlich und spielt damit auf die Initiative „Totalsanierung der Chemiemülldeponien in Muttenz“ an, über welche im Kanton Baselland bald abgestimmt wird. Hoffen wir, dass die Basler Bürger diese Chance wahrnehmen werden und die Hauptverursacher des Problems, Basler Chemie- und Pharmakonzerne, zur Kasse beten!

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