Wie abhängig macht Gentech-Saatgut? Seit der Einführung von genmanipulierten Pflanzen vor rund 10 Jahren sind in Nordamerika die Preise für genmanipuliertes Saatgut um ein Mehrfaches angestiegen. Da dürfte man erwarten, dass Bauern wieder zum Altbewährten wechseln und wieder gentechfreien Raps anbauen. Nur – Retour geht nicht mehr, weil die den Markt dominierenden Agro-Konzerne tunlichst geschaut haben, dass gentechfreies Saatgut praktisch nicht mehr erhältlich ist.

Wie abhängig macht Gentech-Saatgut? Seit der Einführung von genmanipulierten Pflanzen vor rund 10 Jahren sind in Nordamerika die Preise für genmanipuliertes Saatgut um ein Mehrfaches angestiegen. Da dürfte man erwarten, dass Bauern wieder zum Altbewährten wechseln und wieder gentechfreien Raps anbauen. Nur – Retour geht nicht mehr, weil die den Markt dominierenden Agro-Konzerne tunlichst geschaut haben, dass gentechfreies Saatgut praktisch nicht mehr erhältlich ist.

Soeben hat Monsanto – Gentech-Multi No 1 – verlauten lassen, dass die neuste Gentech-Sojabohne oder der brandneue Gentech-Mais, welcher nicht nur eines, sondern gleich mehrere Frassinsekten vergiftet, bis zu 40% mehr kosten soll als die älteren. Das obwohl schon diese im Vergleich zu gentechfeiem Saatgut viel teuerer sind. Die Kostenspirale dreht sich, wer das Sagen hat ist unmissverständlich…

Wie entwendet man dezent aber ebenso wirksam einem Mächtigen das Zepter und nimmt es wieder zurück in seine Hand? Mischen sie sich ins politische Tagesgeschehen ein, schreiben Sie Leserbriefe, Engagieren Sie sich beim Einkaufen und warum auch nicht von Michelle Obamas Garten wieder lernen? Selber Gemüse anbauen – auch das kann ein politischer Akt sein.

Teilen
Twittern
Teilen
+1
E-Mail
WhatsApp