Meine gestrige Schreibe in diesem Blog war geprägt von der Enttäuschung über die Nullrunde der Barcelona-Konferenz. Wo doch die Zeit davon rennt! An den fehlenden Resulaten lässt sich nun nichts mehr ändern. Aber es gibt auch positive Nachrichten, die sind erfreulich:

Meine gestrige Schreibe in diesem Blog war geprägt von der Enttäuschung über die Nullrunde der Barcelona-Konferenz. Wo doch die Zeit davon rennt! An den fehlenden Resulaten lässt sich nun nichts mehr ändern. Aber es gibt auch positive Nachrichten, die sind erfreulich:

Sechzig Nobelpreisträger, darunter der Dalai Lama, unterzeichneten ein Memorandum, das von den Regierungen in aller Welt einen tragfähigen Klimavertrag fordert: «Wir wissen, was zu tun ist. Wir können nicht warten, bis es zu spät ist», schreiben sie.

Die IEA (Internationale Energie-Agentur), ein Gremium, das bei Klimafragen nie zu den Schnellen gehörte, schlägt – man höre! – neue Töne an: In ihrem neuesten Bericht lese ich von «harten Entscheidungen, um den Klimawandel zu bekämpfen» und weiter «die Rettung des Planeten duldet keinen Aufschub». Deutliche Worte!

Auf der Negativ-Seite: Die US-Regierung gab eben bekannt, dass nichts wird mit einem neuen Klimagesetzt noch vor Kopenhagen. Nicht wirklich erstaunlich – sind doch die Widerstände in den USA noch zu gewaltig. Aber: Barack Obama liess verlauten, dass er – «falls nötig»! – trotzdem nach Kopenhagen reisen wird. Damit widersteht Obama dem Opportunismus vieler PolitikerInnen, nur zu Konferenzen zu reisen, wo sie mit einem positiven Resultat punkten können. Auch die selbsternannte Klimakanzlerin Angela Merkel kündigte ihr Kommen an. Gut so!

Und die Schweiz? Moritz Leuenberger wird das schwache Schweizer Angebot nach Kopenhagen tragen. Er nimmt dazu die Bahn. Die SBB stellen – wie andere europäische Länder – einen speziellen Zug zur Verfügung, den «Train to Copenhagen». Er befördert nicht nur den Bundesrat, sondern wirbt auch für die Umweltverträglichkeit der Bahn. An Bord werden rund zwanzig Kinder und Jugendliche mitreisen.

Mein eigenes Kind ist zwar noch zu klein da mitzureisen. Doch bekamen Klimaschutz und damit die Konferenz in Kopenhagen für mich persönlich nochmals eine ganz andere Dimension, seit ich vor knapp 6 Monaten selber Vater wurde. Es geht um Alles, wirklich Alles beim Klimaschutz. Am Besten ist das vielleicht mit dem Gedanken der Gerechtigkeit zu fassen: Gerechtigkeit gegenüber all den Menschen in anderen insbesondere ärmeren Ländern und Gerechtigkeit gegenüber nachfolgenden Generationen.

Gib der Erde den richtigen Dreh!
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