Inzwischen haben wir erfahren, dass der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono, kurz SBY genannt, sich in die Debatte um das Camp eingeschalten hat. Die Ausschaffung des italienischen Journalisten und der Greenpeace-Campaignerin hat viel Staub aufgewirbelt, auch auf diplomatischer Ebene. Der italienische Ausseminister hat inzwischen eine offizielle Frage an Indonesien zur Ausweisung der italienischen Staatsbürger gerichtet.

Inzwischen haben wir erfahren, dass der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono, kurz SBY genannt, sich in die Debatte um das Camp eingeschalten hat. Die Ausschaffung des italienischen Journalisten und der Greenpeace-Campaignerin hat viel Staub aufgewirbelt, auch auf diplomatischer Ebene. Der italienische Ausseminister hat inzwischen eine offizielle Frage an Indonesien zur Ausweisung der italienischen Staatsbürger gerichtet.

SBY gefällt die Aufmerksamkeit auf das Camp in Riau aus drei Gründen nicht:

  1. wegen der politischen Unstabilität der Provinz Riau,
  2. wegen önomischen Gründen: es ist eine Tatsache, dass die Plantagenexpansionspläne mit sehr viel Geld verknüpft sind, welcher eine kleinen Elite auf hoher politischen Ebene zugute kommt.
  3. Der Druck steigt im Hinblick auf die Kopenhagenverhandlungen auf Indonesien und die Ankündigung von SBY, dass Indonesien 26-41% CO2-Emissionen reduzieren würde, falls die internationale Gemeinschaft Unterstützung bietet. Diese Unterstützung fordern wir natürlich auch von der Schweiz.

Ich mache mich nun los auf den Weg ins Camp – drückt mir die Daumen dass ich durchkomme und nicht schon bald im Ausweisungsprozess lande. Ich hoffe, das nächste Blog aus dem Camp schreiben zu können.

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