Im Rahmen unserer aktuellen Palmöl-Kampagne, versuchen sich Lebensmittel-und Kosmetikhersteller immer wieder aus ihrer Verantwortung zu reden indem sie den «schwarzen Peter» der Agrotreibstoffindustrie zu schieben. Derzeit macht der Anteil an Palmöl, der in diesen Sektor wandert, ca. 5% aus – allerdings ist dieser Markt stark wachsend. Denn vor dem Hintergrund von Energieknappheit und Klimaerwärmung werden so genannte «Bio»-Treibstoffe von Regierungen und multinationalen Unternehmen als zukunftsweisende Lösung angepriesen. Dies, obwohl immer mehr Studien und Erfahrungen in Produzentenländern belegen, dass der industrielle Anbau der Treibstoffpflanzen das Klima schädigt, wertvolle Ökosysteme zerstört, zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen führt und die Nahrungsmittelsicherheit von Millionen von Menschen gefährdet.

Deshalb hat Greenpeace zusammen mit vielen anderen Organisationen eine Petition lanciert, welche die Einführung von Zulassungskriterien fordert, welche sozial und ökologisch problematische Agrotreibstoffe generell ausschliessen.

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