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Was für ein Glück! Ich darf während den Fussball-Weltmeisterschaften in Südafrika sein. Wozu? Um Greenpeace Afrika bei der Umsetzung des Projekt «SOLAR KICK-OFF» und bei den Solartrainings zuvor mit der Filmkamera zu begleiten. Mehr über das Projekt findet ihr hier.

Die ersten Eindrücke von Johanenesburg sind speziell: Hohe Mauern mit Splitterglas-Kanten, Stacheldraht und Elektrozäune unter Hochspannung säumen die Strasse auf dem Weg zum GP Afrika Büro im Quartier Mellville. Das Quartier ist relativ sicher und hipp. Schicke Bars, gute Restaurants mit internationalen Küchen und Kaffees machen die Gegend gemäss Lonley Planet zur Ausgehmeile Nr.1 in Johannesburg. Der erste Kulturschock bleibt somit aus.

Was mir aber in den ersten zehn Tagen besonders aufgefallen ist, sind Kontraste die immer wieder zum Vorschein kommen: Am Tag ist es heiss, in der Nacht und in den Häusern kalt. Superteure Autos werden von mausarmen Menschen geputzt. Kentucky Fried Chicken neben einem lokalen Marktstand mit selbst angebauten Kartoffeln. Die Sonne scheint das ganze Jahr durch intensiv, und dennoch stammt rund 90% der elektrischen Energie von Kohlekraft. Und da war doch noch die Apartheid keine zwanzig Jahre her, welche das Bild vor allem in und rund um die Townships prägte.

In Jericho werden heute die Solarzellen fertig montiert und die ganze Region kann es kaum erwarten an der solarbetriebenen Eröffnungsfeier am Freitag teilhaben zu können. Das wird spannend, den in der Region um Jericho leben rund 10’000 Menschen, in der Halle werden aber nur 600 platz haben. «The people will come and you can’t Stopp them» sind die Befürchtungen, die diesem Anlass eine besondere Spannung vermittelt.

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