Ein weiterer Ölunfall ereignete sich zudem im Bundesstaat Michigan. Nach dem Bruch einer Pipeline sind bisher mehr als 3,3 Millionen Liter Öl in den Kalamazoo-Fluss, eine der grössten Wasserstrassen in Michigan, geflossen. Michigans Gouverneurin Jennifer M. Granholm befürchtet, dass das Öl den Michigansee erreichen und zur grössten Umweltkatastrophe der Region führen könnte. Bereits hat das Öl über 56 Kilometer des Flusses verschmutzt.

Ein weiterer Ölunfall ereignete sich zudem im Bundesstaat Michigan. Nach dem Bruch einer Pipeline sind bisher mehr als 3,3 Millionen Liter Öl in den Kalamazoo-Fluss, eine der grössten Wasserstrassen in Michigan, geflossen. Michigans Gouverneurin Jennifer M. Granholm befürchtet, dass das Öl den Michigansee erreichen und zur grössten Umweltkatastrophe der Region führen könnte. Bereits hat das Öl über 56 Kilometer des Flusses verschmutzt.

Die Besitzerin der Pipline, die kanadische Enbridge Inc., plant derzeit den Bau einer 1170 Kilometer langen Öl-Pipline von den Ölsandfeldern in Alberta nach British Columbia. Die Pipeline führt durch den Great Bear Rainforest, dem längsten gemässigten Küsten-Regenwald der Welt. Wird die Leitung gebaut so werden zukünftig mehr als 200 Öltanker pro Jahr vor diesem ökologisch sensiblen Gebiet verkehren. Wann die nächste Katastrophe eintrifft ist nur eine Frage der Zeit.

Greenpeace Kanada wehrt sich gegen den Bau der Pipeline. AktivistInnen haben am Mittwoch den Hauptsitz von Enbridge in Vancouver besetzt und fordern das Unternehmen auf, die Pläne für die Pipeline zurück zu ziehen.

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Weiterführende Information zum Ölsandabbau in Kanada

Weiterführende Information zum Great Bear Rainforest in Kanada

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