Die erneuerbaren Energien haben im Jahr 2009 nicht nur der Wirtschaftskrise getrotzt, sie befinden  sich weiterhin im Aufwind und etablieren sich zusehends. So der Befund einer soeben veröffentlichten Studie der auf nachhaltige Anlagen spezialisierten Privatbank Sarasin.

Die erneuerbaren Energien haben im Jahr 2009 nicht nur der Wirtschaftskrise getrotzt, sie befinden  sich weiterhin im Aufwind und etablieren sich zusehends. So der Befund einer soeben veröffentlichten Studie der auf nachhaltige Anlagen spezialisierten Privatbank Sarasin.

Trotz Wirtschaftskrise, tiefem Ölpreis und Stillstand in der weltweiten Klimapolitik wurde 2009 in Europa und in den USA weiter in die Installation von erneuerbaren Energien investiert. Es wurden erneut mehr Stromerzeugungsanlagen für erneuerbare Energien erstellt als für konventionelle Energien wie  Kohle und Gas. Windanlagen produzierten 31% mehr Strom, Solaranlagen 13 %. Zählt man den Kapazitätszuwachs bei der Wasserkraft, der Geothermie, Meeresenergie und weiterer erneuerbarer Energiequellen  hinzu, entfällt laut Sarasin heute rund ein Viertel aller Stromerzeugungskapazitäten auf Erneuerbare. 

Und das beste an diesen guten Neuigkeiten: die Erneuerbaren werden zum Mainstream im besten Sinn. Gemäss der Sarasin-Studie entwickeln sich die Erneuerbaren weg vom Sonderstatus hin zur marktreifen Industrie, in die zunehmend auch Industriemultis einsteigen: Die Elektronikindustrie bei der Fotovoltaik, Maschinen- und Anlagenbau bei der Windenergie.

Der Stromproduktion aus Sonnenenergie macht Sarasin zudem eine  positive Marktprognose: Auch wenn die Einspeisevergütungen zurückgehen, soll die Fotovoltaik ihre Kapazitäten um 50 Prozent ausbauen. In lukrativen Märkten wie Kalifornien und Italien soll Solarstrom ab 2012 sogar bereits ganz ohne staatliche Vergütung wettbewerbsfähig sein.

Erneuerbare Energien: vom Nischen- zum Massenmarkt, Bank Sarasin, August 2010

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