Umschlag des Buches «Tiere Essen» von Jonathan Safran Foer.

«Wenn ein Buch die Kraft hat, die Welt zum Fleischverzicht zu bekehren, dann ist es Tiere essen. Gerade weil es keine Bekehrungsschrift ist, kein rigoristisches Pamphlet, sondern ein skrupulöser Bericht, der seine Argumente nur tastend und zögernd entfaltet. Foer ist ein Günter Wallraff der Mastbetriebe und ein Philosoph, der den Ton trifft.» Frankfurter Allgemeine Zeitung

Während der Lektüre von «Tiere essen» wurde mir bewusst, wie erfolgreich wir verdrängen – zu Ungunsten unserer Menschlichkeit. Viele von uns haben Bilder gesehen oder über die abscheulichen Zustände in Tierfabriken gelesen. Immer mehr Leute wissen, dass der zu hohe Konsum von Fleisch, Käse und Milch immense Umweltschäden verursacht. Und trotzdem – seine Konsumgewohnheiten entsprechend anzupassen, ist schwierig. Beim Mittagessen im Restaurant, wird die (Aus)Wahl nur ganz kurz zur Qual. Die Ignoranz setzt ein, wir verdrängen was wir über die Entstehungsgeschichte eines Stück Fleischs wissen – und bestellen, was gerade gefällt!

Dieser kurze Moment aber, im Restaurant oder vor einem Fleischregal im Supermarkt, ist Macht. Wir Konsumierenden haben die Macht direkten Einfluss zu nehmen! Foer sagt in seinem Buch, dass es nicht reicht, Bescheid zu wissen und für sich persönlich Konsequenzen im Konsumverhalten zu ziehen (weniger tierische Produkte). Wissen muss auch weiter gegeben werden um andere wiederum zum Handeln zu motivieren.

Das Buch «Tiere essen» von Jonathan Safran Foer ist erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3462040449

Mehr zum Buch auf greenpeace-magazin.de

Die Website zur englischen Ausgabe «Eating Animals»

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