Die Erwartungen der Branche waren groß, das Entsetzen bei Umweltschützern umso größer: Die britische Ölfirma Cairn Energy riskierte mit ihrer Suche nach Tiefsee-Öl vor Grönland eine arktische Ölkatastrophe. Das Spiel gegen die Zeit hat Cairn nun verloren. Erst verzögerten Greenpeace-Aktivisten die gefährlichen Bohrpläne, nun legt der Wintereinbruch jegliche Bohrversuche auf Eis.

Die Erwartungen der Branche waren groß, das Entsetzen bei Umweltschützern umso größer: Die britische Ölfirma Cairn Energy riskierte mit ihrer Suche nach Tiefsee-Öl vor Grönland eine arktische Ölkatastrophe. Das Spiel gegen die Zeit hat Cairn nun verloren. Erst verzögerten Greenpeace-Aktivisten die gefährlichen Bohrpläne, nun legt der Wintereinbruch jegliche Bohrversuche auf Eis.

Das sind sehr gute Neuigkeiten für diejenigen von uns, die eine Ölkatastrophe in der Arktis verhindern möchten, sagt Jörg Feddern, Ölexperte bei Greenpeace. Den ganzen Sommer hat sich Cairn optimistisch gezeigt – letztendlich sind ihre waghalsigen Grönland-Pläne nun gescheitert.

Go Beyond Oil: Protest gegen Cairn-Pläne

Greenpeace-Aktivisten konnten bereits im August die Probebohrungen verzögern: Sie erkletterten auf hoher See die Bohrinsel Stena Don. Der Protest zwang die Betreiber, aus Sicherheitsgründen die Bohrarbeiten für über 40 Stunden unterbrechen.

Der einsetzende Winter schließt nun das ohnehin enge Zeitfenster für Bohrungen in der Arktis. Bereits in den Monaten zuvor dokumentierten Greenpeace-Fotografen, wie Spezialschifffe treibende Eisberge täglich mit Wasserdruck schmolzen, um eine Kollision mit den Förderanlagen zu verhindern.

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