Es ist soweit: Greenpeace und Avaaz.org reichen gemeinsam die erste «Bürgerinitiative» bei der EU ein. In nur sieben Monaten wurden die nötige Million Unterschriften gesammelt. Die Initiative verlangt von der Europäischen Gesundheitskommission, genmanipulierte Nutzpflanzen zu verbieten, bis die EU ein unabhängiges Gremium zur Überprüfung der Auswirkungen von genetisch manipulierten Organismen einsetzt.

Es ist soweit: Greenpeace und Avaaz.org reichen gemeinsam die erste «Bürgerinitiative» bei der EU ein. In nur sieben Monaten wurden die nötige Million Unterschriften gesammelt. Die Initiative verlangt von der Europäischen Gesundheitskommission, genmanipulierte Nutzpflanzen zu verbieten, bis die EU ein unabhängiges Gremium zur Überprüfung der Auswirkungen von genetisch manipulierten Organismen einsetzt.

Eindrückliche Übergabe


Kunstwerk von Kurt Wenner zur Übergabe der Millionen-Petitioin.

Petitionsübergabe in Brüssel 9. Dezember 2010

Die Initiative wurde am 9. Dezember 2010 an EU-Kommissar John Dalli überreicht. Gemeinsam mit Avaaz und Greenpeace konnte er das eigens von Kurt Wenner für die Übergabe gestaltete 3D-Strassenbild bestaunen.

Video: Übergabe der Petition an EU-Kommissar John Dalli

Auslöser für die Bürgerinitiative war die Bewilligung einer gentechnisch veränderten Kartoffel durch das EU-Parlament im März 2010. Damit ignorierte die EU Forderungen verschiedener Mitgliedstaaten die Umweltsicherheit von genetisch veränderten Pflanzen besser zu prüfen.

Die Schweiz hat ein Gentech-Moratorium

Im Gegensatz zur EU hat die Schweiz ein Gentech-Moratorium, das bis 2013 verlängert wurde. Volk und Stände hatten das Moratorium mit der Initiative «für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft» beschlossen.

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