Aus der Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague (F) rollt heute ein Castor mit Schweizer Atommüll ins Zwischenlager in Würenlingen. Gefährlicher Atommüll wird über Dutzende von Kilometern durchs Land transportiert, behandelt, gelagert und wieder transportiert. Die Verschiebung von Atommüll gefährdet die Bevölkerung und verschleiert, wo der Müll am Ende vergraben wird. Greenpeace hat von den Schweizer AKW-Betreibern immer gefordert, dass sie den strahlenden Müll aus ihren Kraftwerken behalten und dafür die volle Verantwortung übernehmen. Den Abfall in Frankreich oder Russland unter zweifelhaften Umständen zu vergraben kann keine Lösung sein. Dass die radioaktive Fracht aus La Hague wieder in die Schweiz zurückkommt ist darum korrekt.  Mit intensiver Kampagnenarbeit hat Greenpeace Schweiz erreicht, dass seit 2006 kein Atommüll mehr exportiert werden darf. Den Müll, den die AKW-Betreiber vor 2006 ausser Landes geschafft haben, müssen sie auch wieder zurücknehmen. Greenpeace protestiert deswegen nicht gegen den Castor-Transport nach Würenlingen.

Aus der Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague (F) rollt heute ein Castor mit Schweizer Atommüll ins Zwischenlager in Würenlingen. Gefährlicher Atommüll wird über Dutzende von Kilometern durchs Land transportiert, behandelt, gelagert und wieder transportiert. Die Verschiebung von Atommüll gefährdet die Bevölkerung und verschleiert, wo der Müll am Ende vergraben wird. Greenpeace hat von den Schweizer AKW-Betreibern immer gefordert, dass sie den strahlenden Müll aus ihren Kraftwerken behalten und dafür die volle Verantwortung übernehmen. Den Abfall in Frankreich oder Russland unter zweifelhaften Umständen zu vergraben kann keine Lösung sein. Dass die radioaktive Fracht aus La Hague wieder in die Schweiz zurückkommt ist darum korrekt.
 
Mit intensiver Kampagnenarbeit hat Greenpeace Schweiz erreicht, dass seit 2006 kein Atommüll mehr exportiert werden darf. Den Müll, den die AKW-Betreiber vor 2006 ausser Landes geschafft haben, müssen sie auch wieder zurücknehmen. Greenpeace protestiert deswegen nicht gegen den Castor-Transport nach Würenlingen.

Die einzige Lösung für das Atommüllproblem ist das Abschalten der Kernkraftwerke. Anstatt neue Atomkraftwerke zu bauen, müssen die Schweizer Energieversorger endlich konsequent in erneuerbare und saubere Energien investieren.  

Medienecho

 

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