In Kanton Bern wurde der abgeschwächte „Volksvorschlag“ für ein revidiertes Energiegesetz angenommen. Die Berner sagten damit Ja zum Verbot der strommfressenden  Elektroheizungen, einer Massnahme, die ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zum Ausstieg aus der Atomkraft:  bis 2030 lässt sich so ein Viertel der Stromproduktion des AKW Mühleberg einsparen. Die Förderabgabe auf Strom hingegen, wie sie in der vom Grossrat vorgelegten Revision des Energiegesetzes vorgesehen war, hatte keine Chance. Die Vorlage, die auch einen obligatorischen Energieausweis für Gebäude vorgesehen hätte, wurde mit 70 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Die Sanierung von Gebäuden – eine zur Senkung des Stromverbrauchs zentrale Massnahme – wird nach diesem Entscheid weiterhin harzig vorankommen. Davon ist das Abstimmungskomitee, in dem auch Greenpeace Einsitz hat, überzeugt: „Die Gegner der Grossratsvorlage werden in den nächsten Sessionen zu beweisen haben, dass die Finanzhilfen an die Gebäudesanierungen auch ohne Förderabgabe gesichert sind“, fordert  Komitee-Sprecherin Nadine Masshardt, Co-Präsidentin des WWF Bern und SP-Grossrätin.

In Kanton Bern wurde der abgeschwächte „Volksvorschlag“ für ein revidiertes Energiegesetz angenommen. Die Berner sagten damit Ja zum Verbot der strommfressenden  Elektroheizungen, einer Massnahme, die ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zum Ausstieg aus der Atomkraft:  bis 2030 lässt sich so ein Viertel der Stromproduktion des AKW Mühleberg einsparen. Die Förderabgabe auf Strom hingegen, wie sie in der vom Grossrat vorgelegten Revision des Energiegesetzes vorgesehen war, hatte keine Chance. Die Vorlage, die auch einen obligatorischen Energieausweis für Gebäude vorgesehen hätte, wurde mit 70 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Die Sanierung von Gebäuden – eine zur Senkung des Stromverbrauchs zentrale Massnahme – wird nach diesem Entscheid weiterhin harzig vorankommen. Davon ist das Abstimmungskomitee, in dem auch Greenpeace Einsitz hat, überzeugt: „Die Gegner der Grossratsvorlage werden in den nächsten Sessionen zu beweisen haben, dass die Finanzhilfen an die Gebäudesanierungen auch ohne Förderabgabe gesichert sind“, fordert  Komitee-Sprecherin Nadine Masshardt, Co-Präsidentin des WWF Bern und SP-Grossrätin.

Im Kanton Waadt lehnten die Stimmberechtigten mit  rund 65  Prozent Nein-Stimmen den „Sachplan Geologische Tiefenlager „ab. Für das Komitee „Avenir sans Nucléaire“ bestätigt dieser Entscheid, dass sich das Waadtländer Stimmvolk keine so genannten „Lösungen“ vormachen lässt. Kampagnenkoordinator Benjamin Leroy-Beaulieu: «Die Stimmbevölkerung ist nicht gewillt, eine Carte Blanche zum Bau neuer Atomkraftwerke zu erteilen, ohne dass die bestehende Abfälle sicher entsorgt sind.» Die im Sachplan Tiefenlager  vorgesehenen Technologien und die vorgeschlagenen Lagerstandorte böten nicht genug  Sicherheit  vor den Gefahren der noch über Generationen hinweg strahlenden Abfälle.  Die im Komitee vertretenen Organisationen, zu denen auch Greenpeace gehört, verlangen die Lagerung der Abfälle in überwachten Zentren, so dass gewährleistet ist, dass künftige Generationen bei Problemen umgehend reagieren, die Abfälle bei Bedarf zurückgeholt werden können.

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