Leider brauchte es die furchtbare Atomkatastrophe von Fukushima, damit auch die Schweiz wieder über die Tragbarkeit der atomaren Restrisiken diskutiert. Auch der seit langem kritisierte Alt-Reaktor in Mühleberg kam damit endlich in den Fokus der Sicherheitsbehörden. Abklärungen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI ergaben, dass vor allem die alten Reaktoren Mühleberg und Beznau I und II mit grösseren Risiken behaftet sind. Beim AKW Mühleberg sind die Brennelementlagerbecken ausserhalb des Containments nicht genügend gegen Erdbeben und Überflutung geschützt. Es fehlt eine alternative Kühlmittelversorgung, falls die Wasserentnahme aus der Aare nicht möglich ist – z.B. bei einem Dammbruch beim Wohlensee oberhalb des AKWs. Dazu kommen beim AKW  Mühleberg, das mit nun bald 40 Betriebsjahren zu den ältesten der Welt gehört, Materialermüdungen, Risse im Kernmantel (mit provisorischen Zugankern stabilisiert), Defizite durch das veraltete Reaktordesign und ein Maschinenhaus, das ebenfalls nicht erdbebensicher ist.Trotz dieser Fakten, die allen Nationalrätinnen und Nationalräten bekannt sind, wurden die eingereichten Motionen, das veraltete AKW Mühleberg sofort vom Netz zu nehmen, in der heutigen ausserordentlichen Session abgelehnt. Greenpeace verurteilt diesen Entscheid und das weitere Inkaufnehmen der Risiken des Alt-Reaktors und fordert, Mühleberg sofort vom Netz zu nehmen.Als nächstes wird das AKW Mühleberg gegenüber dem ENSI aufzeigen müssen, dass es auch im Hochwasserfall den sicheren Betrieb aufrechterhalten kann.

Leider brauchte es die furchtbare Atomkatastrophe von Fukushima, damit auch die Schweiz wieder über die Tragbarkeit der atomaren Restrisiken diskutiert. Auch der seit langem kritisierte Alt-Reaktor in Mühleberg kam damit endlich in den Fokus der Sicherheitsbehörden. Abklärungen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI ergaben, dass vor allem die alten Reaktoren Mühleberg und Beznau I und II mit grösseren Risiken behaftet sind.
Beim AKW Mühleberg sind die Brennelementlagerbecken ausserhalb des Containments nicht genügend gegen Erdbeben und Überflutung geschützt. Es fehlt eine alternative Kühlmittelversorgung, falls die Wasserentnahme aus der Aare nicht möglich ist – z.B. bei einem Dammbruch beim Wohlensee oberhalb des AKWs. Dazu kommen beim AKW  Mühleberg, das mit nun bald 40 Betriebsjahren zu den ältesten der Welt gehört, Materialermüdungen, Risse im Kernmantel (mit provisorischen Zugankern stabilisiert), Defizite durch das veraltete Reaktordesign und ein Maschinenhaus, das ebenfalls nicht erdbebensicher ist.

Trotz dieser Fakten, die allen Nationalrätinnen und Nationalräten bekannt sind, wurden die eingereichten Motionen, das veraltete AKW Mühleberg sofort vom Netz zu nehmen, in der heutigen ausserordentlichen Session abgelehnt. Greenpeace verurteilt diesen Entscheid und das weitere Inkaufnehmen der Risiken des Alt-Reaktors und fordert, Mühleberg sofort vom Netz zu nehmen.

Als nächstes wird das AKW Mühleberg gegenüber dem ENSI aufzeigen müssen, dass es auch im Hochwasserfall den sicheren Betrieb aufrechterhalten kann.

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