In den nächsten Tagen soll es definitiv bestätigt werden: Wie leider zu erwarten war liegt das diesjährige sommerliche Eisminimum in der Arktis noch tiefer als der Rekord der 2007 gemessen wurde. Dass dies ein Zeichen für die globale Erwärmung und die schnell fortschreitenden Klimaveränderungen ist, muss an dieser Stelle nicht weiter erklärt werden.

In den nächsten Tagen soll es definitiv bestätigt werden: Wie leider zu erwarten war liegt das diesjährige sommerliche Eisminimum in der Arktis noch tiefer als der Rekord der 2007 gemessen wurde. Dass dies ein Zeichen für die globale Erwärmung und die schnell fortschreitenden Klimaveränderungen ist, muss an dieser Stelle nicht weiter erklärt werden.


Greenpeace und unabhängige Wissenschafler in der Arktis: Mit 3D Scanner werden die Eisdicke und das Eisvolumen in der Arktis aufgenommen.

© Nick Cobbing / Greenpeace

Zusammen mit unabhängigen Wissenschaftlern von der «University of Cambridge» untersucht Greenpeace im arktischen Meer die Eisdicke und das Eisvolumen.  Mit einem speziellen «3D Laser-Scanner» kann das rasant schmelzende Eis erfasst und ausgewertet werden. «3D Scanner ändern die Arbeitsweise in der Forschung entscheidend. Früher musste mit einem Messband Meter für Meter erfasst werden. Heute scannen wir eine riesige Eisfläche mit einer hohen Auflösung und nehmen die Aufnahme mit nach Hause und so ins Labor für die Auswertung», erklärt der Eis-Spezialist Till Wagner an Board des Eisbrechers «Arctic Sunrise».

Es ist ein Teufelskreis. Das arktische Eis schmilz und zerstört den Lebensraum von Eisbären und anderen arktischen Tieren. Durch das Fehlen des Eises wird zudem die Klimaveränderung beschleunigt und vernichtet so die Heimat von tausenden Menschen am anderen Ende des Erdballs. Und trotzdem dringen gierige Öl-Multis wie «Cairn Energy» in die Arktis vor und fördern an höchst empfindlichen Stellen weiter Öl. Profit vor allem: «Homo oeconomicus» zeigt sich leider nicht nur in der Arktis in seiner ausgewachsenen Gestalt.

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