Luzern, 14. September 2011.
© Greenpeace / Heike Grasser


Puma, Adidas & Nike haben bereits zugesagt, Champions in giftfreier Mode zu werden. Das reicht aber nicht aus. Auch für Textilien von Hennes und Mauritz (H&M) werden gefährliche Chemikalien verwendet, die Umweltprobleme in den Herstellungsländern verursachen. Deshab fordern Greenpeace-Aktivisten in verschiedenen Schweizer Städten von H&M saubere Wäsche.

Grosse Textilmarken wie H&M lassen ihre Produkte mehrmals waschen, bevor sie bei uns in die Geschäfte kommen. In T-Shirts und Trikots sollen sich möglichst wenige Rückstände der etwa 3000 Chemikalien finden, die zum Färben, Bedrucken und Imprägnieren eingesetzt werden können. Dennoch konnte Greenpeace nachweisen, dass H&M-Textilien Nonylphenolethoxylate (NPE) enthalten.

NPE werden in der Bekleidungsindustrie vielfältig genutzt. Sie gelangen als Nonylphenol in den Wasserkreislauf und reichern sich in der Nahrungskette an. Die hormonell wirksame Substanz wurde auch in menschlichem Gewebe nachgewiesen.

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