…und so sieht die Baustelle von oben aus.

© Greenpeace / Mike Baillie

Heute Morgen haben Greenpeace AktivistInnen einen Baukran des geplanten «Kusile» Kohlekraftwerkes in Südafrika besetzt. Sie forderten vom staatlichen Energiekonzern ESKOM die sofortige Aufgabe des Projektes und stattdessen die Investition der geplanten Gelder in erneuerbare Energien.

Kusile würde, gemessen an seinem CO2-Ausstoss, das weltweit viertgrösste Kohlekraftwerk. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Greenpeace zeigt zudem auf, dass das Projekt nicht nur den Klimawandel anheizt, sondern dass für die Steuerzahler in Südafrika versteckte Kosten von rund 8 Milliarden Dollar pro Jahr entstehen.

Ab dem 28. November findet im Südafrikanischen Durban die 17. Internationale Klimakonferenz statt. Greenpeace fordert Südafrika auf, als Gastgeberland mit gutem Beispiel voranzugehen und die Chance zu nutzen, eine führende Rolle im Klimaschutz zu übernehmen. Es darf nicht sein, dass der Staat in schmutzige Kohle investiert

Das Greenpeace-Büro in Südafrika wurde 2008 eröffnet. Es war dies die erste grosse Klima-Aktion.

 

 

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