Heute wurden die neuen Kostenschätzungen für die Stilllegung von AKW und die Entsorgung von Atommüll publiziert. Es bestätigt sich, was schon lange  klar war: Stilllegung und Entsorgung kommen viel teurer zu stehen als bisher angenommen. Diese Kosten wurden bisher chronisch unterschätzt und sie fallen so oder so an – sie als  „Kosten des Atomausstiegs“ der Schweiz zu bezeichnen, geht daher völlig an der Sache vorbei.Auch die heute prognostizierte sprunghafte Kostenerhöhung um 10 Prozent gegenüber den Schätzungen vor fünf Jahren ist noch zu tief angesetzt – das Geld wird für die Lagerung von Atommüll für 1’000’000 Jahre nicht reichen. Diese tiefe Einschätzung verwundert nicht, handelt es sich doch bei der Studienverfasserin Swissnuclear um die Lobbyorganisation der Schweizer AKW-Betreiber, die alles Interesse daran hat, möglichst tiefe Kosten zu veranschlagen. Fehlende Kostenwahrheit hält seit jeher den Atomstrompreis tief. Was die Politik aber wirklich braucht, sind verlässliche Entscheidgrundlagen und diese sind nur mit einer Kosteneinschätzung von unabhängiger Seite gewährleistet.Medienmitteilung der Schweizerischen Energie-Stiftung

Heute wurden die neuen Kostenschätzungen für die Stilllegung von AKW und die Entsorgung von Atommüll publiziert. Es bestätigt sich, was schon lange  klar war: Stilllegung und Entsorgung kommen viel teurer zu stehen als bisher angenommen. Diese Kosten wurden bisher chronisch unterschätzt und sie fallen so oder so an – sie als  „Kosten des Atomausstiegs“ der Schweiz zu bezeichnen, geht daher völlig an der Sache vorbei.

Auch die heute prognostizierte sprunghafte Kostenerhöhung um 10 Prozent gegenüber den Schätzungen vor fünf Jahren ist noch zu tief angesetzt – das Geld wird für die Lagerung von Atommüll für 1’000’000 Jahre nicht reichen. Diese tiefe Einschätzung verwundert nicht, handelt es sich doch bei der Studienverfasserin Swissnuclear um die Lobbyorganisation der Schweizer AKW-Betreiber, die alles Interesse daran hat, möglichst tiefe Kosten zu veranschlagen. Fehlende Kostenwahrheit hält seit jeher den Atomstrompreis tief. Was die Politik aber wirklich braucht, sind verlässliche Entscheidgrundlagen und diese sind nur mit einer Kosteneinschätzung von unabhängiger Seite gewährleistet.

Medienmitteilung der Schweizerischen Energie-Stiftung

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