Seit heute morgen treffen sich die grossen Tiere – oder Entscheidungsträger – wieder um über das Klima und dessen Schutz zu reden. Doch ausser Reden und vollmundigen Versprechungen machen sie seit Jahren rein gar nichts. Ihre Traktandenliste ist zum Bersten voll, weil sie jedes Jahr eine Entscheidung um wieder ein Jahr verschieben und lieber Prozesse in Gang setzen, die dann irgendwann in ferner Zukunft vielleicht einen Beschluss ermöglichen sollen!

Seit heute morgen treffen sich die grossen Tiere – oder Entscheidungsträger – wieder um über das Klima und dessen Schutz zu reden. Doch ausser Reden und vollmundigen Versprechungen machen sie seit Jahren rein gar nichts. Ihre Traktandenliste ist zum Bersten voll, weil sie jedes Jahr eine Entscheidung um wieder ein Jahr verschieben und lieber Prozesse in Gang setzen, die dann irgendwann in ferner Zukunft vielleicht einen Beschluss ermöglichen sollen!

Der versprochene Fonds mit Klimageld ist leer! Und damit wertlos. Doch niemand versucht mögliche Finanzquellen, wie z.B. Flug- und Schiffsverkehr, wirklich zu verpflichten. Und die im Kopenhagen-Accord versprochenen CO2-Reduktionen? Viel zu klein, um die Klimaerwärmung in einem verträglichen Mass zu halten. Keines der grossen Tiere macht den ersten Schritt und sagt: «Wir reduzieren!». Vielmehr wird gewartet, gewartet, gewartet und nochmals gewartet.

Meine versammelten Herren – und spärlich vertretenen Damen – so geht das nicht!

Ihr lässt mit eurem verantwortungslosen Nicht-Handeln das Klima und damit Millionen von Menschen vor die Hunde gehen! Längst hat die Realität euer Geschwätz überholt: Fehlendes Arktis-Eis, Dürren und Wassermangel, steigende Meeresspiegel – bis Ende Jahrhundert zum Teil bis über ein Meter und eine massive Zunahme an Unwettern, wie ein brandneuer IPCC-Bericht darlegt.

Nicht der Prozess oder der Staatenbund UN hat versagt. Ihr höchstpersönlich habt versagt. Ihr habt schon viel zu lange gewartet. Und ihr habt auf die falschen Leute gehört! Auf Leute die ihr Geld damit verdienen, dass die Menschheit so viel CO2 wie möglich in die Luft bläst. Mit welchen Konsequenzen auf das Klima und die Umwelt ist egal, Hauptsache die Kasse ihrer Firma – Exxon, BP, Shell und viele mehr – stimmt. 

Meine Herren (und Damen) Entscheidungsträger und -trägerinnen: Das ist keine Politik, das ist keine Fairness und schon gar nicht demokratisch! Durban ist der Ort, um mit diesem Spiel endlich aufzuhören. Es ist höchste Zeit. die Realität des Klimawandels zu sehen, zu akzeptieren und entsprechend zu handeln. Der erste Schritt liegt bei den Klima-Elefanten: USA, EU, China, Indonesien und Indien.

 

PS: Apropos Interessenpolitik… Wissen Sie von wem die Wirtschaft in der Schweizer Durban-Delegation vertreten wird? Von Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband und erklärter Gegner eines griffigen CO2-Gesetz.

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