Die heutige Ausgabe der Weltwoche behauptet im Artikel „Dreck, viel Dreck“ , dass die Vorwürfe von Greenpeace gegenüber  der Axpo wegen ihres Bezugs von Uran aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Majak falsch seien. Tatsächlich kann der Journalist keine einzige Aussage von Greenpeace widerlegen, sondern interpretiert sie fehlerhaft und tendenziös.So behauptet der Autor etwa, die Annahme von Greenpeace, wonach auch der heutige Betrieb der Anlage den Fluss Techa radioaktiv verseuche, entbehre jeder Grundlage. Tatsache ist – und das räumt auch die Axpo ein – dass nach wie vor schwach- und mittelaktive Flüssigabfälle in die Abwasserbecken rund um die Anlage – von der Grösse vergleichbar mit  dem Bieler- oder dem Zugersee – eingeleitet werden. Ebenso ist erwiesen, dass Radionuklide durch Versickerung ins natürliche Wassersystem gelangen. Studien renommierter Institute sind gemäss Weltwoche zum Schluss gekommen, dass die Stichproben  der „Umweltaktivisten“ kein Beleg dafür seien, dass die Anlage Majak aktuell radioaktive Rückstände einleite. Von einem Beweis hat Greenpeace jedoch nie gesprochen, sondern von klaren, belegbaren Indizien. Was Greenpeace hingegen seit nunmehr zwei Jahren fordert, sind Informationen über die Zusammensetzung der radioaktiven Abgaben der Anlage in Majak. Bisher vergeblich. Und zwar nicht, weil es diese nicht gibt, sondern weil offenbar niemand ein Interesse hat, solche Werte zu veröffentlichen.Der Weltwoche-Artikel spielt auch die Relevanz der gemessenen Werte herunter. Dies, obwohl die gemessenen Strontium-Werte im Fluss Tetscha (70 Kilometer flussabwärts von der Anlage entfernt!) jede europäische Sicherheitsbehörde auf den Plan rufen würden, um genau abzuklären, woher die Kontamination stammt. Wenn die Zustände in Russland als Normalfall behandelt werden, belegt dies lediglich, wie weit die Umweltstandards der westeuropäischen Länder und Russlands auseinanderklaffen. Greenpeace ist der Meinung, dass es nicht verantwortbar ist, andern Ländern und Menschen einen leichtsinnigen Umgang mit radioaktiven Materialien zuzumuten, der in der Schweiz nie und nimmer toleriert würde. Greenpeace fordert von der Axpo weiterhin den Beweis, dass der heutige Betrieb die Umgebung von Majak nicht weiter radioaktiv verseucht. 

Die heutige Ausgabe der Weltwoche behauptet im Artikel „Dreck, viel Dreck“ , dass die Vorwürfe von Greenpeace gegenüber  der Axpo wegen ihres Bezugs von Uran aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Majak falsch seien. Tatsächlich kann der Journalist keine einzige Aussage von Greenpeace widerlegen, sondern interpretiert sie fehlerhaft und tendenziös.

So behauptet der Autor etwa, die Annahme von Greenpeace, wonach auch der heutige Betrieb der Anlage den Fluss Techa radioaktiv verseuche, entbehre jeder Grundlage. Tatsache ist – und das räumt auch die Axpo ein – dass nach wie vor schwach- und mittelaktive Flüssigabfälle in die Abwasserbecken rund um die Anlage – von der Grösse vergleichbar mit  dem Bieler- oder dem Zugersee – eingeleitet werden. Ebenso ist erwiesen, dass Radionuklide durch Versickerung ins natürliche Wassersystem gelangen.

Studien renommierter Institute sind gemäss Weltwoche zum Schluss gekommen, dass die Stichproben  der „Umweltaktivisten“ kein Beleg dafür seien, dass die Anlage Majak aktuell radioaktive Rückstände einleite. Von einem Beweis hat Greenpeace jedoch nie gesprochen, sondern von klaren, belegbaren Indizien. Was Greenpeace hingegen seit nunmehr zwei Jahren fordert, sind Informationen über die Zusammensetzung der radioaktiven Abgaben der Anlage in Majak. Bisher vergeblich. Und zwar nicht, weil es diese nicht gibt, sondern weil offenbar niemand ein Interesse hat, solche Werte zu veröffentlichen.

Der Weltwoche-Artikel spielt auch die Relevanz der gemessenen Werte herunter. Dies, obwohl die gemessenen Strontium-Werte im Fluss Tetscha (70 Kilometer flussabwärts von der Anlage entfernt!) jede europäische Sicherheitsbehörde auf den Plan rufen würden, um genau abzuklären, woher die Kontamination stammt. Wenn die Zustände in Russland als Normalfall behandelt werden, belegt dies lediglich, wie weit die Umweltstandards der westeuropäischen Länder und Russlands auseinanderklaffen.

Greenpeace ist der Meinung, dass es nicht verantwortbar ist, andern Ländern und Menschen einen leichtsinnigen Umgang mit radioaktiven Materialien zuzumuten, der in der Schweiz nie und nimmer toleriert würde. Greenpeace fordert von der Axpo weiterhin den Beweis, dass der heutige Betrieb die Umgebung von Majak nicht weiter radioaktiv verseucht. 

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