Der Anbau von Gentech-Pflanzen ist und bleibt gefährlich. Das belegt ganz neu eine Untersuchung von zwei Wissenschaftlern sowie eine Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu).

Der Anbau von Gentech-Pflanzen ist und bleibt gefährlich. Das belegt ganz neu eine Untersuchung von zwei Wissenschaftlern sowie eine Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu).

Das Bafu hat nach eigenen Angaben gentechnisch veränderten Raps in der Schweiz gefunden. Die Gentech-Pflanzen wurden an einem Bahndamm entdeckt. Eine bereits vorher durchgeführte Untersuchung der Biologen Luigi D’Andrea und Nicola Schoenenberger bestätigte Gentech-Raps in Lugano. Wahrscheinlich ist genmanipulierter Raps von mit Raps beladenen Güterwaggons heruntergefallen. Dabei handelt es sich um einen Gentech-Raps des US-Konzerns Monsanto. Die Pflanze wurde so manipuliert, dass sie Giftduschen mit dem konzerneigenen Totalherbizid Roundup überlebt, mit dem auch die SBB ihre Bahndämme besprüht.

Es ist davon auszugehen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Rapssamen überleben im Boden über viele Jahre. Die Freisetzung in die Umwelt von genmanipuliertem Raps ist in der Schweiz und in Europa verboten. Einmal im Freiland, sind Gentech-Pflanzen sehr schwer oder gar nicht wieder aus der Umwelt zu entfernen. Gerade Raps verbreitet sich schnell. So kann Gentech-Raps konventionelle oder biologische Felder, Ernten und gentechfreies Saatgut verunreinigen. Das Bafu muss rigorose Massnahmen umsetzen, um eine weitere Verunreinigung womöglich auch von Schweizer Ackerflächen zu stoppen.

 

 

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