Die Aktivisten auf dem Weg zum Gipfel des Mt. Fuji

© Greenpeace / Aslund

Heute – fast ein Jahr nach dem Beginn der Fukushima-Katastrophe – haben elf Greenpeace-Aktivisten den Mont Fuji bestiegen und Solidaritätsbotschaften an die Opfer der Fukushima-Katastrophe auf den Gipfel gebracht. Sie forderten auch die japanische Regierung auf, die Bevölkerung ernst zu nehmen und auf Atomkraft definitiv zu verzichten.


Auf dem Gipfel des Mt. Fuji

© Greenpeace / Aslund

Die Bergsteiger-Gruppe, darunter der Schweizer Aktivist Christian Schmutz, ist frühmorgens losmarschiert und hat den Gipfel gegen Mittag erreichet. Trotz einem sehr starken Wind (160 km/h) konnten sie Seile mit farbigen Fahnen und handgeschriebenen Botschaften aus der ganzen Welt aufhängen.


«No nukes» am Kawaguchiko-See am Fuss des Mt. Fuji

© Greenpeace / Aslund

Anschliessend hat eine zweite Aktivisten-Gruppe beim Kawaguchiko-See am Fuss des Mont Fuji einen grossen Transparent mit dem Text „No Nukes“ (Nein zu Atomkraft) aufgemacht.

Diese Botschaft soll auch für die Schweiz gelten! Die Schweiz hat nach dem Atomunfall letztes Jahr beschlossen, keine neuen Atomkraftwerke mehr zu bauen. Die fünf bestehenden AKW sollen aber noch Jahren weiterlaufen. Angesichts des Alters der Schweizer AKW ist das inakzeptabel. Das AKW Mühleberg zum Beispiel ist vom gleichen Typ wie die Unfall-Reaktoren in Fuksuhima. Die Anlage ist zudem von verschiedensten Sicherheitsproblemen gezeichnet. Deshalb fordern wir: Mühleberg muss vom Netz. Jetzt!

Verlangen Sie die sofortige Abschaltung von Mühleberg!

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