Mühleberg, 11. März 2012: Wie würde die Stadt Bern nach einem Atomunfall im AKW Mühleberg Jahrzehnte nach der Katastrophe aussehen? Dies zeigt ein Demonstrant vor einer Fotokulisse am Menschenstrom gegen Atom 2012. Die Kulisse ist eine Fotomontage von Elephant Studios.

Die BKW akzeptiert den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts nicht, dem AKW Mühleberg die unbefristete Betriebsbewilligung zu entziehen. Stattdessen will der Stromkonzern mit einer Beschwerde ans Bundesgericht gelangen, wie er heute per Medienkonferenz verkündete.

Was die BKW heute unter dem Begriff „Instandhaltungskonzept“ präsentiert hat, ist lächerlich und ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung, die sich um die Sicherheit des AKW Mühleberg Sorgen macht. Als wäre der marode Atommeiler nicht heute schon ein Flickwerk, soll weiter daran herumgebastelt werden.  Die von der BKW vorgeschlagenen Massnahmen werden nichts zu Verbesserung der Sicherheit des AKW Mühleberg beitragen:
 Das Problem der Risse im Kernmantel wird durch neue Zuganker keineswegs gelöst, der Bau einer unterirdischen Leitung von der Saane her als zweite Kühlwasserquelle wird Jahre dauern –Jahre, während denen Mühleberg weiterhin unsicher bleiben wird. 
Jeder zusätzliche Rappen, der in das AKW Mühleberg statt in die Energiewende in Bern investiert wird, ist verlorenes Geld –  nicht das AKW Mühleberg, sondern die  BKW-Unternehmensstrategie braucht Zuganker!

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