In der Sonntagspresse vom vergangenen Wochenende war ein brisanter Artikel zu lesen: Der Geologe und Spezialist für nukleare Abfälle, Marco Buser, tritt aus Protest aus der Kommission für nukleare Sicherheit – einer wichtigen Expertengruppe des Bundesrats – zurück. Buser kritisiert das Bundesamt für Energie und das Nuklearinspektorat (Ensi), sie würden Einwände unabhängiger Experten am Vorgehen bei der Suche nach einem Tiefenlager ignorieren, das Bundesamt handle nach dem Diktat der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) und sei deshalb nicht unabhängig. Buser hat Energieministerin Doris Leuthard bereits brieflich über seinen Rücktritt und die Gründe, die zu diesem Schritt führten, informiert. Atomkritische Organisationen sehen sich nach diesem Rücktritt in ihrer Kritik an den Atomaufsichtsbehörden bestätigt. Greenpeace und die Schweizerische Energiestiftung SES fordern deshalb vom UVEK, schnellstmöglich eine unabhängige Untersuchung zu den Vorwürfen einzuleiten und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In der Sonntagspresse vom vergangenen Wochenende war ein brisanter Artikel zu lesen: Der Geologe und Spezialist für nukleare Abfälle, Marco Buser, tritt aus Protest aus der Kommission für nukleare Sicherheit – einer wichtigen Expertengruppe des Bundesrats – zurück. Buser kritisiert das Bundesamt für Energie und das Nuklearinspektorat (Ensi), sie würden Einwände unabhängiger Experten am Vorgehen bei der Suche nach einem Tiefenlager ignorieren, das Bundesamt handle nach dem Diktat der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) und sei deshalb nicht unabhängig. Buser hat Energieministerin Doris Leuthard bereits brieflich über seinen Rücktritt und die Gründe, die zu diesem Schritt führten, informiert. Atomkritische Organisationen sehen sich nach diesem Rücktritt in ihrer Kritik an den Atomaufsichtsbehörden bestätigt. Greenpeace und die Schweizerische Energiestiftung SES fordern deshalb vom UVEK, schnellstmöglich eine unabhängige Untersuchung zu den Vorwürfen einzuleiten und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Gemeinsame Medienmitteilung von Greenpeace und SES

Der Bund vom 24.6.2012 
SonntagsZeitung vom 24.6. 2012

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