Vergangene Woche wurde in luftiger Höhe oberhalb von Bellwald im Wallis ein weiterer handfester Beitrag zur Schweizer Energiewende geleistet. Und zwar von 12 Schülern aus Frauenfeld, die sich auch „energy agents“ nennen. Unter der Anleitung von Jugendsolar by Greenpeace montierten die 13 bis 16-jährigen „energy agents“ Solarpanels auf einer Lawinenverbauung auf 2200 Metern über Meer. Ihr Einsatz fand nicht nur unter aussergewöhnlichen hochalpinen Bedingungen statt, die Jugendlichen waren auch bei nichts Geringerem als einer Schweizer Premiere mit dabei. Es handelt sich bei der Anlage in Bellwald nämlich um die  allererste netzintegrierte Solaranlage auf einer Lawinenverbauung. Sie geht auf ein von der Energieregion Goms angestossenes Projekt zurück, welches das grosse Potenzial von Lawinenverbauungen zur Stromproduktion ausnutzen wollte. Dies mit gutem Grund: Im Alpenraum ist die Sonneneinstrahlung wesentlich stärker als im Mittelland und es kann deshalb dort eineinhalb Mal so viel Strom produziert werden wie in tieferen Lagen. Dieser überdurchschnittlich hohe Stromertrag fällt zudem regelmässiger an als im Unterland, da sich im Alpenraum auch im Winter viel Solarstrom produzieren lässt. Damit das grosse Potenzial in den Bergen über das ganze Jahr hinweg optimal ausgenutzt werden kann, wurden die Panels für Lawinenverbauungen so konstruiert, dass sich ihre Neigung dem Sonnenstand im Winter und Sommer anpassen lässt. Schliesslich sorgt ein spezielles Halterungssystem dafür, dass die Anlage extremen Wetterverhältnissen trotzt und grosse Schneemengen verkraftet. In der Schweiz könnten etwa 200 Kilometer Lawinenstützwerke mit solchen Spezialpanels ausgerüstet werden.Beitrag auf SF TV  vom 20. Juni 2012Medienmitteilung vom 18. Juni 2012

Vergangene Woche wurde in luftiger Höhe oberhalb von Bellwald im Wallis ein weiterer handfester Beitrag zur Schweizer Energiewende geleistet. Und zwar von 12 Schülern aus Frauenfeld, die sich auch „energy agents“ nennen. Unter der Anleitung von Jugendsolar by Greenpeace montierten die 13 bis 16-jährigen „energy agents“ Solarpanels auf einer Lawinenverbauung auf 2200 Metern über Meer. Ihr Einsatz fand nicht nur unter aussergewöhnlichen hochalpinen Bedingungen statt, die Jugendlichen waren auch bei nichts Geringerem als einer Schweizer Premiere mit dabei. Es handelt sich bei der Anlage in Bellwald nämlich um die  allererste netzintegrierte Solaranlage auf einer Lawinenverbauung. Sie geht auf ein von der Energieregion Goms angestossenes Projekt zurück, welches das grosse Potenzial von Lawinenverbauungen zur Stromproduktion ausnutzen wollte. Dies mit gutem Grund: Im Alpenraum ist die Sonneneinstrahlung wesentlich stärker als im Mittelland und es kann deshalb dort eineinhalb Mal so viel Strom produziert werden wie in tieferen Lagen. Dieser überdurchschnittlich hohe Stromertrag fällt zudem regelmässiger an als im Unterland, da sich im Alpenraum auch im Winter viel Solarstrom produzieren lässt. Damit das grosse Potenzial in den Bergen über das ganze Jahr hinweg optimal ausgenutzt werden kann, wurden die Panels für Lawinenverbauungen so konstruiert, dass sich ihre Neigung dem Sonnenstand im Winter und Sommer anpassen lässt. Schliesslich sorgt ein spezielles Halterungssystem dafür, dass die Anlage extremen Wetterverhältnissen trotzt und grosse Schneemengen verkraftet. In der Schweiz könnten etwa 200 Kilometer Lawinenstützwerke mit solchen Spezialpanels ausgerüstet werden.

Beitrag auf SF TV  vom 20. Juni 2012

Medienmitteilung vom 18. Juni 2012

 

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