Vierzehn Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace blockieren seit den frühen Morgenstunden das Versorgungsschiff Anna Akhmatova. Dieses sollte Arbeiter zur Gazprom-Ölplattform Prirazlomnaya in der Petschorasee bringen. Die Umweltschützer haben sich an die Ankerkette gekettet. Mit dabei ist Greenpeace-Chef Kumi Naidoo. An Bord des sich in der Nähe befindenden Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise ist auch die Schweizer Aktivistin Asti Roesle. (>>>Liveblog).

Vierzehn Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace blockieren seit den frühen Morgenstunden das Versorgungsschiff Anna Akhmatova. Dieses sollte Arbeiter zur Gazprom-Ölplattform Prirazlomnaya in der Petschorasee bringen. Die Umweltschützer haben sich an die Ankerkette gekettet. Mit dabei ist Greenpeace-Chef Kumi Naidoo. An Bord des sich in der Nähe befindenden Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise ist auch die Schweizer Aktivistin Asti Roesle. (>>>Liveblog).

Montag, 27. August 2012

Die Schweizer Aktivistin und Waldcampaignerin Asti Roesle rüstet Greenpeace-Chef Kumi Naidoo an Bord der Arctic Sunrise für die heutige Aktion.
© Denis Sinyakov / Greenpeace

 

Nur drei Tage ist es her, als Greenpeace-Aktivisten die Ölplattform Prirazlomnaya besetzt hatten. Nun steht der russische Ölmulti Gazprom für seine riskanten Arktis-Ölbohrpläne erneut am Pranger. Die russische Küstenwache ist vor Ort, hat aber noch nicht eingegriffen.

«Die gewaltfreie Aktion im Zentrum des Geschehens soll die Ölindustrie davor abhalten, diese einzigartige Region zu zerstören. Fast zwei Millionen Menschen haben unsere Kampagne unterstützt, und fordern den Schutz der Arktis. Wir werden alles tun, um die Arktis aus den gierigen Händen rücksichtsloser Ölmultis zu befreien», sagt Greenpeace-Chef Kumi Naidoo, einer der Aktivisten vor Ort.

Das Unternehmen Gazprom wäre im Falle eines Bohrunfalls im Hohen Norden völlig überfordert. Gazprom stehen lediglich äusserst minderwertige Aufräummittel zur Verfügung – wie etwa Schaufel und Eimer. In diesen eisigen Bedingungen wäre die Beseitigung des Öls so gut wie unmöglich.

Setzen Sie sich gleich jetzt gemeinsam mit über einer Million Menschen für ein internationales Schutzgebiet in der Arktis ein! Unterzeichnen Sie auf savethearctic.org und werden Sie Arktisschützer!

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